Wie “Endlich Montag!” dir helfen kann, immer eine gute Woche zu haben (mit Übung)

Wie “Endlich Montag!” dir helfen kann, immer eine gute Woche zu haben (mit Übung)

Fünf Minuten Lesezeit über ein Thema, das mich seit Jahren begeistert: Endlich Montag!

Endlich Montag!

Diese zwei Wörter waren einst Revolution für mein Denken und Handeln. Heute möchte ich dir die Möglichkeit geben zu entdecken, was in diesen magischen Wörtern steckt.

1. “Endlich Montag!” hat nichts mit Arbeit zu tun

Ich freue mich auf jeden Montag. Ich freue mich auf jeden einzelnen Tag, doch die Montage geben den Takt an. Sie teilen das lange Leben und das stetige Ticken der Uhr in kleine Häppchen ein. So wie die Woche für eine überschaubare Menge an Tagen steht, steht auch ein Jahr für eine überschaubare menge an Lebenszeit. Und so wie die Woche eine gute kompakte Zeitmenge zum planen und gestalten ist, so ist ein Jahr symbolisch ein Paket, um nach und nach das ganze leben – in diese Päckchen eingeteilt – zu steuern und zu gestalten. Dieser Weisheit bedienen wir uns im “Create Your Year” Workshop. Wir schauen uns die Jahre an, dabei geht es jedoch immer um das ganze Leben.

So ist der Montag also immer eine Art Wecker, der eine neue Möglichkeit bietet, sich bewusster mit dem zu beschäftigen, was ich mit der überschaubaren Menge an Tagen anstellen werde. Ich tue das auch im Urlaub, manchmal. :-)

2. “Endlich Montag!” ist eine Haltung

Ja, mir ging es irgendwann spürbar auf den Keks, dass sich die Welt um mich herum immer auf den Freitag freute. Die Radios fingen schon Mittwochs damit an, dass Bergfest wäre und bald endlich Freitag wäre. Ich habe nicht verstanden, wie man sich und sein Leben dermaßen zum Fenster rauswerfen kann. Wie man permanent fünf Siebtel seiner Lebenszeit “erträgt” und “über sich ergehen” lässt.

Zugegeben, nicht jede Arbeit ist so, dass man vor Freude hüpft. Und auch ich habe ab und an Tage, die ich aus dem Kalender streichen möchte.

Und gerade aus dieser Erfahrung behaupte ich: Mit der richtigen Haltung (= Mindset) zu der eigenen Lebenszeit kann jeder von uns sein Leben in eine erfreulichere Bahn lenken. Und das geht unter anderem über die Freude.

Freude ist laut Wikipedia eine emotionale Reaktion auf ein angenehmes Ereignis. Mit der “Endlich Montag!” Haltung wische ich diesem reaktionellen Ding eins aus. Weil ich mich in den Zustand der Vorfreude versetzen kann. Ich kann ja noch gar nicht wissen, ob dies oder das eintritt und ob ich mich ÜBER etwas freuen werde. Aber ich kann mich AUF etwas freuen, und zwar auf eine ganze Menge von kleinen Dingen.

Ich kann mich darauf freuen,

  • Zeit für mein Hobby einzuplanen
  • Kollegen zu sehen
  • in meinem Projekt weiter zu kommen
  • Kaffee zu trinken
  • etwas für meine Weiterbildung oder Karriere zu tun
  • mein Hörbuch im Auto zu hören
  • jemanden bei der Arbeit zu unterstützen
  • eine Bushaltestelle früher auszusteigen und zu Fuss zu gehen

und und und…

Forscher der University of California in Irvine haben empirisch belegt, dass Vorfreude den Endorphin-Spiegel erhöht und Stressgefühle vermindert. Es geht dabei gar nicht darum, ob das, worauf ich mich gefreut habe, tatsächlich eintritt. In einer experimentellen Studie wurde gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer ein freudiges Ereignis lieber drei Tage verschieben würde, als es sofort zu erleben.

Wenn das nicht ein grandioser Trick unserer genialen biologischen Baukonstruktion ist!

Ich habe es übrigens eine Zeit lang mit “Endlich heute!” versucht, musste dann aber feststellen, dass es sich inflationär anfühlt und nicht so wirksam ist.

3. “Endlich Montag” befreit

Wenn du dich aus eigenen Stücken FÜR den Montag, für die Woche, für die Freude an dem, was du tun wirst, entscheidest, dann gibst du deinem Selbstbewusstsein wichtige Signale. “Ich will” setzt deutlich schneller Energie frei als “ich muss”, und so kann man nicht nur eine Menge Kaffee zum wach werden sparen.

Sich bewusst für das Tun zu entscheiden bedeutet, eigene Identität zu spüren. Eigene Ressourcen im Zugriff zu haben. Auf eigene Bedürfnisse zu achten. All das sind wichtige inneren Prozesse, die wir in der Zeit der äußeren Reizüberflutung zu sehr vernachlässigen.

Burnout kommt nicht von zu viel Arbeit, sondern von zu wenig Freiheit das zu tun, wofür man brennt – und zwar freiwillig und aus eigenen Stücken. Entscheide dich für “Endlich Montag!” Haltung, und du wirst dich frei fühlen, jede Woche.

Eine Übung für eine gute Woche

Stell dir vor, unser Geisteszustand ließe sich in vier Kategorien einteilen. Dies dient nur der Vereinfachung und der Vorbereitung auf die Übung. Die vier Zustände sehen folgendermaßen aus:

petranovskaja endlich Montag Flow

Die Übersicht basiert auf zwei Annahmen: Wir als Menschen wollen a) wachsen (und fühlen uns dann zufrieden) und b) wollen wir einen Beitrag zu dieser Welt leisten. Sind wir zufrieden und ohne Vision unterwegs, führt es zu einer Verwirrung. Haben wir eine Vision und sind unzufrieden, führt das zu Stress (und diesen Stress kennt fast jeder von uns). Haben wir vom beiden nichts…. naja, auch das kennen manche von uns. Leider. Erstrebenswert ist also einzig und allein der vierte Geisteszustand, der hier – nicht ganz konform zu mit der offiziellen Definition von Mihály Csíkszentmihályi – als Flow bezeichnet wurde. Gemeint ist dabei ein Zustand der spürbaren inneren Motivation, Leistung zu erbringen. Freiwillig. Mit Lust.

Die Übung ist also denkbar einfach (und selbstverständlich ist sie alles andere als simple und banal…).

Schritt 1: Prüfe zuerst, wo du dich momentan befindest.

  • Hast du eine Vision?
  • Weißt du, warum du jeden Morgen aufstehst?
  • Fühlst du dich verbunden mit einem großen Etwas (einem Ziel, einer Aufgabe)?
  • Fühlst du dich zufrieden?
  • Vielleicht sogar glücklich?
  • Weißt du, was du brauchst, um dich zufrieden zu fühlen?

Schritt 2: Gehe zu dem gewünschten Quadranten oder feiere deinen gegenwärtigen Zustand!

Weil das “Gehen zu dem gewünschten Quadranten” durchaus schwierig sein kann, brauchst du vielleicht Unterstützung. Ein Kompakt-Seminar oder Workshop mit Gleichgesinnten, zum Beispiel das “Create Your Year” kann eine Idee sein, wie du Energie tanken kannst. Falls du es eher persönlich magst, gibt es in deiner Nähe sicher Menschen, die Coaching anbieten.

Und nun nichts wie los! Werde ein “Endlich Montag!” Mensch. Werde zum Starter. Zum Planer, Umsetzer und Gestalter. Sehe Möglichkeiten statt Probleme. Betrachte dich selbst als Macher und  in der Lage, alles zu werden, was du werden willst. Fokussiere dich auf die Ziele. Mache platz für Träume. Endlich ist Montag! Endlich eine neue Gelegenheit, dinge in die Hand zu nehmen und etwas Grandioses aus dem eigenen Leben zu machen.

Freudig jauchzend,

petranovskaja Unterschrift signatur

 

Wie aus “Endlich Freitag” “Endlich Montag wird, die zweite

Wie aus “Endlich Freitag” “Endlich Montag wird, die zweite

Ich liebe, was ich tue. Jeden einzelnen Tag. Doch besonders dann, wenn aus heiterem Himmel eine Mail in meiner Box landet, in der jemand schreibt, dass sie oder er einen meiner Vorschläge umgesetzt hat und wie sich das auf das Leben auswirkt.

Stolz und glücklich

Stolz und glücklich möchte ich euch heute präsentieren, wie Dominik und seine Kollegin nach dem Lesen des Artikels “Wie aus “Endlich Freitag” “Endlich Montag wird” ihre eigenen Weg gefunden haben, mehr Spaß im Büro zu haben und sich auf die Arbeit zu freuen.

Hier kommt er also, der unerwartete Gastblogartikel :-)

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petranovskaja_obst

Besagten Blogartikel hatte ich vor einiger Zeit an eine Kollegin weitergeleitet. Wir haben uns über die Sichtweise unterhalten und überlegt, wie das weiter umzusetzen wäre.

Aus Taten folgen Resultate

Nach der Mittagspause hatte ich am selben Tag noch eine kleine Blume auf dem Schreibtisch stehen. Zum Feierabend hatten wir uns dann nochmal kurz unterhalten und uns mit “Schade, dass schon wieder Feierabend ist; wir hatten einen produktiven Tag heute.” verabschiedet.

Nun sind ein paar Wochen ins Land gezogen (die Blume hat es leider mangels Pflege am Wochenende nicht überlebt) und heute haben wir einen weiteren Schritt zur Umsetzung getan: Beim lokalen Bio-Obstbauer haben wir das “Büro-Obst für zwei”-Abo bestellt, so dass wir nicht selber an das Obst denken müssen, sondern einmal pro Woche eine Überraschungskiste direkt an den Schreibtisch frei Haus geliefert bekommen. Ausliefertermin ist Donnerstags. Somit können wir zwar (noch) nicht “Endlich Montag” sagen, freuen uns aber nun mehr auf den Donnerstag, als auf den Freitag.

Äpfel mit Birnen war gestern, heute: Möhren mit Bananen!

Heute wurde die erste Kiste geliefert und der Kommissionierer möchte vermutlich gleich auch unser Konfliktmanagement prüfen: In der “Büro-Kiste für zwei” sind drei Bananen. ähnlich wie bei meinem Lieblings-Eisdealer, der auf den “Liebesbecher für zwei” nur eine
Kirsche platziert. Wir haben das aber recht pragmatisch gelöst: Ich habe aus meiner mitgelieferten Gemüsekiste eine Möhre spendiert und dafür zwei Bananen bekommen.

Eigentlich freuen wir uns jetzt schon auf den nächsten Donnerstag und sind gespannt, was dann drin ist.

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Lieber Dominik und Kollegin,

ich danke euch vom Herzen – für das Entdecken eurer Lust auf gemeinsame Taten, für das Finden einer Lösung und auch für das Teilen dieser Geschichte mit mir und meinen Blogbesuchern. Ich wünsche euch viel Spaß beim Vernichten der Obstkisten und viel gute Zeit zusammen!

Und für dich, der / die das jetzt liest gilt: Es müssen nicht gleich große Dinge sein, die du änderst, um dich besser zu fühlen. Es reicht, wenn du mit einem kleinen Schritt anfängst.

petranovskaja_signatur

Wie aus “Endlich Freitag” “Endlich Montag” wird

Ich weiß, dass ich mit meinem überglücklichen “Endlich Montag!” allein da stand, und aus den Cubicals schauten mich verständnislose Gesichte der Ingenieure an. Wie kann man sich auf den Montag freuen?

Ich weiß auch, dass es mich immer noch ärgert, wenn im Radio überglücklich mitgeteilt wird, dass die Woche schon halb oder fast vorüber sei. Endlich Wochenende. Aha. Fünf Siebtel des Lebens leiden und klagen und dann zwei Tage Balance?

Das muss nicht sein. Das darf nicht sein! Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens bei der Arbeit – wie ineffektiv wir doch sind, dass wir so viel Einsatz bringen müssen, um ein kleines bisschen “Restleben” zu genießen!

Ja, ich schreibe absichtlich schwarz-weiß und böse. Weil mir dieses “Morgen endlich Freitag” eben wieder begegnete.

Love it, leave it or change it

Wenn du deine Arbeit WIRKLICH nicht magst, gibt es trotz der drei Verben im obigen Satz nur einen Weg daraus: Du musst etwas ändern. Egal, wofür du dich entscheidest, schaue dir erstmal an, was dir nicht gefällt.

– liegt der Grund in dir selbst? (ich mag nicht, was ich tue)

– liegt der Grund außerhalb deines Einflusses? (Chef, Kollegen, fensterloser Arbeitsraum, Gehalt)

Für alles, was du nicht direkt ändern oder beeinflussen kannst, heißt es: Ändere deine Gedanken dazu. Chef doof? Ignoriere es. Lächle ihn an. Stell ihn dir nackt vor. Sei kreativ. Die meisten Menschen, die ihren Chef nicht mögen, möchten seinen Job nicht haben. Ja, wie können wir denn jemanden achten und toll finden, der für uns nicht mal Vorbild ist? Zu wenig Geld? Wie viel hättest du denn gern? Und weißt du auch, warum du so viel Geld haben willst? Und wie du der Umwelt zeigst, dass du dieses Geld Wert bist? Schreibe auf, warum du es Wert bist, x Euro pro Monat / Jahr zu verdienen. Warum du es Wert bist, einen bessern Chef, bessere Kollegen und bessere Arbeitsumgebung zu haben. Hänge diese Liste am Badspiegel auf und lese sie dir jeden Tag vor. Führe diese Liste fort. Jede Wette, dass sich da was verändert.

Für alles, was du selbst ändern kannst: Ändere es ;-) Nichts ist schönes, als sich mächtig zu fühlen. Schreibe auf, welche guten Seiten deine Situation hat. Was dir fehlen würde. Wie du an dieser Situation wachsen kannst. Nehme die Situation weniger ernst. Mache ein Spiel daraus. Du gehst nicht arbeiten, du bist ein Alien und spionierst die Erde aus. Ja, je alberner, desto einfacher. Du bestimmst die Spielregeln. 

Das war das lang- und mittelfristige Programm. Kurzfristig hilft: Räum deinen Arbeitsplatz am Freitag auf. Ziehe dich Montags besonders hübsch an. Bringe dir Blumen & Obst mit. Ja, dir selbst. Du liebst dich, oder? Es ist dein Leben, deine Woche, deine Zeit!

Lass mich wissen, wenn ich etwas vergessen habe. Ich liebe Dialog!

 

Wie ein Montag sein sollte

Ausschlafen. Yoga. Dusche. Frühstück.

Flipflops an und ab zum Markt. Frische leckere Sachen kaufen. zweites Frühstück in der Sonne.

Morgen-Mails lesen und schnell beantworten.

und dann, wenn keiner auf etwas wartet, Pläne schmieden: für den Rest des Tages, für die Woche, für den Ausstieg aus dem aktuellen Projekt. für Mai. für den Sommer. für den Business Plan. für den Rest des Lebens.

Das schönste am Leben ist, dass man selbst bestimmen kann, was man will.

denn um zu bekommen, was man will braucht es nur eins:

deine Entscheidung.

Karten für deine Moderation und dein Coaching

Karten für deine Moderation und dein Coaching

Heute stelle ich Karten für Moderation vor und erzähle dir, warum und wie ich diese Karten-Sets in meinen Workshops und Trainings nutze. Ich würde mich freuen, wenn du in den Kommentaren mit uns teilst, welche Ressourcen aus deiner Sicht auch auf die Liste gehören. Abgemacht?

Los geht’s!

Fearless Journey

Fearless Journey Karten

Fearless Journey ist ein Kartenspiel, in dem sich ein Team auf die Reise begibt, um ein großes Ziel zu erreichen. Auf dem nicht immer geradlinigen Weg gilt es, verschiedene Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die das Team zuvor selbst definiert und beschrieben hat. Es basiert auf den Musterstrategien, die Linda Rising und Mary Lynn Manns in ihrem Buch Fearless Change: Patterns for Introducing New Ideas beschrieben haben. Kennengelernt habe ich das Spiel durch die wunderbare Deborah Preuss.

Fearless Journey Session auf #play14 in Berlin

Das wunderbare an dem Spiel ist, es ist sowohl in einem Echt-Fall einer Organisation nützlich (z.B. in Trainings zum Thema Change), als auch in Gesprächen unter Kollegen. So habe ich z.B. eine Session dazu auf dem #play14 Barcamp in Berlin angeboten, und wir hatten viel Spaß daran, über Angst vor Veränderungen und unsere Change Kompetenz zu diskutieren.

Webseite für Karten-Download oder Kauf: https://fearlessjourney.info/

Empowering Questions

Empowering questions Karten

Die bunten quadratischen Karten mit den empowering questions habe ich durch einen Zufall gefunden und mich spontan in sie verliebt. Ich nutze sie z.B., um andersartige Gespräche in “alten” Teams anzuregen oder für Selbstreflexion in den Workshops.

Verschiedene Möglichkeiten der Nutzung beschreibt die Autorin aus Finnland auf ihrer Webseite.

New Work Quartett

New Work Quartett

Das New Work Quartett von quäntchen+glück habe ich noch nie als Quartett gespielt. Die Karten sind eine wunderbare Inspirationsquelle, wenn es darum geht, was in Sachen Workhacks / New Work nicht theoretisch ginge, sondern sehr praktisch bei quäntchen+glück seit Jahren praktiziert wird.

Aktuell entsteht eine neue Version des Kartensets, vorbestellbar auf der Webseite des Unternehmens, dass jeden Montag für die Kunden nicht erreichbar ist, weil sie ihre internen Fragen in einem Barcamp diskutieren.

Elephant in the room

Elephant in the room Karten

Die zweisprachigen Karten von Michaela Scheller sind eine wunderbare Möglichkeit, Themen besprechbar zu machen, an die sich nicht jeder traut. Ich nutze die Karten für Moderation von Plenums-Diskussionen oder gebe sie als Aufgabe in die Kleingruppen.

Neben den Themen Innovation / Zusammenarbeit / Digitalisierung bringt Michaela bald auch Karten zu den Themen Office365 und New Work raus. Alle Karten sind auf ihrer Webseite zu bestellen.

Chaos Karten

Chaos Karten

Lasse die Teilnehmer aus sich hinauswachsen und etwas tun, was scheinbar nicht zum Programm gehört. Die Chaos-Karten sind (ausnahmsweise) nicht für dich als Trainer gedacht, sondern für die Menschen, die tagtäglich zu oft in die gleiche Richtung denken müssen. Wie soll man da bitte einen tanzenden Stern gebären? (frei nach Nietzsche).

Entdeckt und lieben gelernt habe ich die Karten auf der Manage Agile Konferenz in Berlin. Dort hat jeder der 300 Teilnehmer eine Mission zu erfüllen bekommen. Natürlich nur anzuwenden, wenn du ein bisschen Chaos vertragen kannst!

Neben Chaos Karten für Workshops hat das Team aus dem bayerischen Nizza auch ein Sortiment für Hochzeiten und Parties. Firlefanz, Unsinn und Humbug in einer kleinen Schachtel :-)

The Values Deck

The Values Deck

Das Kartenset von Jacob Morries habe ich entdeckt, weil wir zur gleichen Zeit unsere Kampagne bei Kickstarter am Laufen hatten. Prompt haben wir uns zusammen getan und uns gegenseitig unterstützt. Tun wir bis heute noch. Was so kleine Karten alles tun können! #Magie

Übrigens, Jacob hat aktuell eine zweite Kickstarter-Kampagne am Laufen, dieses Mal sind die 56 Werte von Shalom Schwartz mit Repräsentanten aus dem Tierreich bebildert, was aus meiner Sicht sehr hilfreich ist. Wenn du noch nie etwas von Shalom Schwartz und seinen Werten gehört hast (tat ich vorher auch nicht), ist dieses Set vielleicht eine Bereicherung deiner Arbeit mit dem Werte-Thema. Sowohl in der individuellen Coaching-Session, als auch mit Teams. Mehr dazu erfährst du auf der Webseite, wo es auch ein digitales Assessment zu kaufen gibt.

Reflection Cards

Holstee Reflection Cards

Reflection Cards von Holstee sind … ganz schön viele! Ehrlich, ich habe sie schon etwas länger in der Nutzung und habe sicher nur einen kleinen Teil durchdrungen oder verinnerlicht. Ähnlich wie bei den Empowering Questions Cards geht es auch hier um eine Konversation – ob nun mit sich selbst, mit einem Coachee oder in einem Team, das entscheidest du.

Debriefing Cube

Debriefing Cube Karten

Macht mehr aus jeder Übung, jeder Gruppenarbeit und jedem anderen Schritt in den Workshops und Trainings – mit dem Debriefing Cube von Julian Kea und Team. Das Set aus 42 Karten stellt 42×4 Fragen in sechs Kategorien (Ziel, Emotionen, Zusammenarbeit…) und ermöglicht es, auf mindestens vier verschiedene Weisen das Gähnen beim Debriefing in wertvolle Erkenntnisse zu verwandeln. Ich labe meine Deluxe-Edition im Holzkästchen (Handarbeit aus Berlin) immer dabei. Deutsch oder Englisch, zu bestellen HIER. Wer die Luxus-Version nicht braucht, es gibt auch ein PDF zum selbst ausdrucken. Toll, oder?

WonderCards

WonderCards

Und ja, das Jahr 2019 war das Jahr der WonderCards. Ich bin mein bester Kunde und nutze dieses Kartenset wirklich jede Woche. Bei der Konzeption, in Kundenterminen, bei Diskussionen mit Kollegen und vor allem in den (meistens #noagenda) Trainings, Workshops und anderen Formaten, die ich mit Freude und Leidenschaft moderiere.

Wie viele Möglichkeiten diese Karten für Moderation dir bieten, erzählen wir stetig und unregelmäßig in unseren Videos (Folgen/abonnieren erlaubt). Und falls du wirklich nichts verpassen willst, zweimal die Woche gibt es News, Tipps und Tricks auf unserer Linkedin Seite. Bei Fragen kannst du dich jederzeit an uns wenden – wir teilen das Wissen echt gern!

Und: das ist noch nicht alles, mehr in 2020! Hüpf!

It’s Xmas!

Ich hoffe, du hast ein paar Ideen für Geschenke bekommen – ob Geschenke für jemanden oder für dich selbst ;-)

Was WonderCards angeht, so gibt es diese ab sofort und bis Weihnachten versandkostenfrei. Weltweit. Möchtest du also jemandem in Timbuktu ein Geschenk machen, nur zu!

Und falls du andere Karten für Moderation, Coaching und Trainings hast, die wir kennen sollten, her damit! (Kommentar unten hinterlassen – wir freuen uns alle, denn sharing ist caring)

Viel Spaß und viel Freude,

petranovskaja Unterschrift signatur

PS: WonderCards gibt es nun auch auf Amazon.

English version

Deutsche Version

Flugunterricht für Vögel

Flugunterricht für Vögel

Ob Vögel Flugunterricht brauchen? Heute setze ich mich mit meinem eigenen Beruf kritisch auseinander. Das passiert weder aus Frust noch aus Neid, vielmehr aus dem Wunsch, unsere Arbeitswelt um ein paar Aspekte reicher zu machen und das Gestalten der Zukunft mit mehr Freude und Elan anzugehen. Lesedauer: ca. 5 Minuten.

Fast jede Woche spreche ich als Beraterin mit mittleren und großen Unternehmen über das Thema “New Work”. Meine Fragen dazu:

  • Was bedeutet der Begriff “New Work”?
  • Was ist zu diesem Thema bereits in der Umsetzung? (aus der Phase des Redens raus)

Die Antworten sind verschieden. Frau X wäre auf einer Konferenz gewesen. Es seien Berater im Haus, die etwas untersuchen und ein Konzept vorstellen wollen. Man wolle noch nicht in die Umsetzung gehen, bevor man sich sicher sei, was genau man tun sollte. Und ob ich ein Buch oder so etwas empfehlen könnte.

Prolog: Flugunterricht für Vögel

Stell dir vor, eine Gruppe smarter, gut aussehender Berater (teilweise in Anzügen, teilweise eher Berlinerisch leger und mit einem langen gepflegten Bart ausgestattet) von einem oder mehreren namhaften Unternehmen bringt einem Schwarm Gänse das Fliegen bei. Dazu haben die Berater vorher die Vögel untersucht und einen Konzept aufgestellt. In der sehr langen PowerPoint Präsentation mit sehr viel Text (in Schriftgröße 10 und kleiner) findet man neben den Erkenntnissen der Analyse-Phase auch eine ausgiebige Anleitung dazu, wie man abhebt, fliegt, in der Luft navigiert und wieder landet. Nachdem die Präsentation den schnatternden Vögeln vorgetragen wurde, heben diese in die Luft und fliegen davon. Die Berater schreiben die Rechnung.

Das Umkehren

Ich lese hundert Mal so viel wie ich schreibe. Daher weiß ich mit Sicherheit nicht mehr genau, aus welchem Buch oder Blog ich die Weisheit bezogen habe, dass es in der VUCA Zeit nicht mehr darum geht, Konzepte zu schreiben und umzusetzen, sondern viel mehr darum, Steine aus dem Weg zu nehmen. Welchen Weg ich meine?

Ich bin mir sicher, dass Vögel selbst wissen, wie man fliegt. Und ich bin fest überzeugt, dass – gerade weil wir so viel über VUCA sprechen – die neue Realität nicht auf alte Art und Weise geschaffen werden kann. Während wir also an sehr vielen Baustellen in der Wirtschaft immer noch versuchen, uns dem Thema “New Work” auf alte, uns vertraute Art und Weise zu nähern, frisst sich das Neue unaufhaltsam durch unsere Welt.

Das Neue aus New Work kann man nicht aufhalten. Nicht planen. Nicht in Prozesshandbücher packen.

Wir können, wir dürfen dem Neuen vertrauen und ihm die Steine aus dem Weg räumen. Dafür sorgen, dass es sich dort entfaltet, wo wir es brauchen. Zum Beispiel in den Abteilungen, die vom Fachkräftemangel betroffen sind (oh ja, es gibt ihn doch, diesen Mangel!). Zum Beispiel in den zahlreichen Führungskräfte-Programmen, die (viel zu oft) immer noch als PowerPoint Schlacht ablaufen. Oder im Mittelstand – weil diese Unternehmen wendiger und an sich agiler sind als Großkonzerne und so gutes stabiles Mittelfeld der Zukunft sind.

Der Kern

Giso Weyand, ein Mensch, den ich sehr schätze, hat in seinem wunderbaren Buch eine Aufgabe, die lautet: Stell eine Liste der Dinge zusammen, die dich (als Berater) in den letzten Monaten geärgert haben. Als ich die Übung machte, dachte ich nicht viel über die Folgen nach.

Doch jetzt weiß ich: ich ärgere mich seit einer längeren Zeit darüber, wie viel über das Thema New Work gesprochen, geschrieben und diskutiert wird – und wie wenig in die Tat umgesetzt. Das Festhalten an der alten Überzeugung, auch dieses hochkomplexe Thema könnte man mit Hilfe von linear nach vorne schauenden Konzepten lösen, macht mich traurig. Die (zum Teil sehr erfolgreiche) Versuche, aus der Verwirrung der Unternehmen Geld zu machen – mit Konferenzen (wo man den Vögeln das Fliegen beibringt in Form von Vorträgen), mit Büchern (wo man berichtet, wie Vögel fliegen), mit schlauen neuen Berater-Titeln (New Work Evangelist oder Senior New Work Enabler).

Verständlich, dass dieses Vorgehen vorerst mehr Verwirrung schafft, als Klarheit. Das führt selbstverständlich dazu, dass noch mehr Flugunterricht-Stunden verschrieben werden.

Der Dunning-Kruger-Effekt

Meine Aufregung wurde diese Woche kanalisiert. Ein Teilnehmer meiner Führungs-Werkstatt hat mich auf den Dunning-Kruger-Effekt hingewiesen. Dieser Effekt, von zwei Psychologen entdeckt, beschreibt die Neigung inkompetenter Personen, das eigene Können zu überschätzen und den Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen. Gleichzeitig werden diejenigen mit echten Kompetenzen häufig mit Zweifeln an ihren Fähigkeiten geplagt.

Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen. – David Dunning

Diese Erkenntnis ist nicht neu. Der britische Philosoph Bertrand Russell hat bereits einige Jahrzehnte davor erkannt:

Das Problem mit der Welt ist, dass die Dummen schwärmerisch sind und die Intelligenten voller Zweifel.

Petranovskaja Fresse halten

Wie kommen wir zur Lösung?

Das berühmte Kurzvideo mit dem Pinguin, der sagt, was zu tun ist, wenn man keine Ahnung hat, ist millionenfach geteilt und zitiert worden. Resultate? Unbekannt.

Gern zitiere ich den Einstein, der sagte, dass man Probleme nicht mit der gleichen Denkweise lösen kann, durch die diese entstanden sind. Wenn wir uns also im postindustriellen Zeitalter einen Weg in das New Work suchen, wäre mein absolut größter, laut auszusprechender Appel:

Lasst es uns tun!

  • Tun im Sinne von Kindern, die spielerisch lernen, wie etwas geht
  • Tun im Sinne der Agilität: Experimentieren, Prototypisieren, Neuland entdecken (New Work ist doch Neuland, oder?)
  • Tun im Sinne eines mutigen Unternehmertums
  • Tun im Sinne von Corporate Rebellen
  • (Liste ist bestimmt nicht vollständig!)

We are largely better at doing than we are at thinking. – Nassim Taleb, Antifragile

Wer lieber analysieren und Konzepte schreiben will, bitte schön!  Der von mir tief bewunderte Nassim Taleb, dem ich die Metapher mit dem Flugunterricht für Vögel geklaut habe, meint dazu:

Praktiker schreiben nicht, sie handeln. Vögel fliegen, und diejenigen, die ihnen das Fliegen beibringen wollen, sind dieselben, die ihre Geschichte aufzeichnen. Man kann also unschwer erkennen, dass Geschichte tatsächlich von Losern geschrieben wird, die über viel Zeit und einen sicheren akademischen Posten verfügen.  – Nassim Taleb, Antifragilität

Zeit, mich selbst an die eigene Nase zu fassen

Was tue ich hier? Ich schreibe.

Als Bild dazu: Ich schreibe in einer Flughafenlounge, während ich auf meinen Flug warte (genau, ich kann fliegen! :-)). Ich habe gerade drei Tage in einer Führungswerkstatt mit einer Gruppe von Führungskräften gearbeitet, und wir haben viel daran gearbeitet, wie man die Mitarbeiter und unternehmerische Werte in der Zeit voller Unsicherheit, Sprunghaftigkeit und Komplexität, behalten und entwickeln kann. Nein, wir haben das nicht New Work genannt. Aber wir waren uns alle einig, dass wir die Zukunft entwickeln, und dass es sich anfühlt, als wären wir auf einer portugiesischen Karavelle, die zwar Richtung Indien aufgebrochen ist, aber eventuell in Amerika landen wird.

Ich bin ein Praktiker. Ein leidenschaftlicher, recht pragmatischer Macher. Ein Umsetzer. Und – bekannter weise – jemand, der andere sehr gern in dieses Tun schubst.

petranovskaja grosses entstehen

Hier kommt also der große Schubs zum New Work:

Lasst uns zusammen aufbrechen! Keiner von uns weiß, wie New Work geht – dann sind wir alle in der gleichen vorteilhaften Situation. Wir können es alle zusammen entdecken, kartografieren, benennen und erkunden. Wir können von oben – aus der Flughöhe – neue Erkenntnisse über die Lage gewinnen. Wir – Berater und Unternehmen – sind auf diesem Weg in die Zukunft ein Team, eine Gruppe voller neugieriger Unternehmer. Wir können dem Neuen die Steine aus dem Weg räumen und lernen, wie wir es in das “Alte” integrieren können. Lasst uns zusammen testen, wie breit unsere Flügel sind und wie weit sie uns tragen können.

Lasst und fliegen!

#schubs

petranovskaja Unterschrift signatur

 

Photo by Gary Bendig on Unsplash

Wie eine echte Veränderung durch Rebellen möglich wird und warum ich ein Rebell bin

Wie eine echte Veränderung durch Rebellen möglich wird und warum ich ein Rebell bin

Haufe hat zu einer spannenden Blogparade eingeladen. Es geht um Veränderungen, um Rebellen, um Mut, um gemeinsames Lernen. Hier ist mein Beitrag, in dem ich erzähle:

  • was ich aus der Zusammenarbeit mit Corporate Rebels United gelernt habe
  • wo aus meiner Sicht der Unterschied zu den Change Agents liegt

Born in USSR

In der Zeit voller Umbrüche, Unsicherheit und Mehrdeutigkeit sind Rebellionen völlig normal. Ich bin in der Sowjetunion aufgewachsen und habe nicht nur die Zeit vor uns nach Perestroika life erlebt, sondern auch eine ziemlich positive emotionale Beziehung zu Revolution, Rebellen und Aufstand anerzogen bekommen.

Daher ist es vielleicht wenig verwunderlich, dass ich mich zu den “Corporate Rebels United” – einem virtuellen globalen Netzwerk – hingezogen fühlte, als ich diese im Internet entdeckte.

Das Manifest

Haufe-Blog schreibt:

“Jeder Wandel, jede Innovation braucht Menschen, die über Grenzen hinweg denken, den Status Quo hinterfragen und andere von ihren Ideen überzeugen”.

Dem stimme ich voll zu – doch wie macht man das?

Eine Gruppe, eine Bewegung muss vor allem verkünden, wofür sie steht. So wie es vielen klar ist, wofür z.B. der Betriebsrat in einer Organisation steht, sollte auch eine rebellische Bewegung ihre Statements offenlegen.

Bei den Corporate Rebels United lautet das Manifesto:

Relentlessly

Challenging the status quo

Breaking the rules

Saying the unsaid

Spreading the innovation virus

Seeding tribal energy

With no fear

With a cause to do good

Leading by being from our true selves

Going after the un-named quality

Relentlessly

Wie man erkennt, erklärt das Manifest hiermit niemandem den Krieg. Es gibt mehr Aufforderungen an sich selbst, als Forderungen an das System. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. So ein Manifest in dann in jedem Umfeld “gültig” – ob Mittelstand, ob Konzern, ob Kleinbetrieb.

Es geht nicht darum, etwas zu zerstören, sondern darum, etwas Neues entstehen zu lassen. “With a cause to do good” – angstfrei, schonungslos offen legen, was möglich ist. Innovations-Virus ausbreiten, was für ein schönes Bild!

petranovskaja rebellen

Mit der Überzeugung, verantwortlich für die Zukunft des eigenen Unternehmens verantwortlich zu sein, trafen sich bei “Corporate Rebels United” Menschen, um voneinander zu lernen und einander zu unterstützen. Zu wissen, dass man als Organisationsrebell nicht allein ist, war ein gutes Gefühl.

Obwohl wir nicht wirklich einen Aufstand angezettelt haben, unterstützte diese Gruppe sicher einen Mindset Change in mehreren Organisationen. Wenn Vertreter und hochkarätige Mitarbeiter namhafter Unternehmen sich öffentlich dazu bekennen, dass eine Veränderung aus derer Sicht notwendig ist, macht das vielen anderen Mut, ebenfalls ihre Stimme zu heben.

petranovskaja rebellen start

Eine meiner spannendsten Erfahrungen hier war das Global Rebel Jam 2013 – eine 24 Stunden online Veranstaltung mit inspirierenden Geschichten und Diskussionen zu verschiedensten Themen, u.a.:

  • How to build a global grassroot movement
  • Reinventing Sales Management
  • Dissent & Disagreeing: Having the Real Conversation
  • How office design can improve collaboration and innovation
  • Intrapreneurs in Government
  • Innovation culture
  • Managing rebels at work: What leaders need to understand
  • Leading Networked Organizations

Wie leicht zu erkennen, die Themen könnten auch einer ganz “normalen” Konferenz entstammen. Was war nun das Rebellische daran? Anders gefragt: treffen sich vielleicht ohnehin sehr oft Organisationsrebellen auf manchen Konferenzen, ohne sich so zu bezeichnen?

Wenn es bei einer “guten” Rebellion um Innovation, Durchbruch, Fortschritt geht, ist es vor allem die Haltung. “Gute” Rebellen probieren und erschaffen Neues, statt sich über Missstände zu beklagen. Sie sind voller Leidenschaft – statt Verbitterung und Ärger. Sie generieren Energie, inspirieren, stecken an – statt anderen Energie abzuziehen. Sie sprechen über Möglichkeiten – nicht über Probleme. Sie interessieren sich dafür, wie etwas klappen kann statt, du weißt schon.

Im Gegensatz zu einem Change Agent…

Was unterscheidet einen Organisationsrebellen von einem Change Agent?

Ein Change Agent sorgt (meistens) dafür, dass eine (von jemand anderem ausgedachte und geplante) Veränderung in die Organisation implementiert wird. Er kümmert sich um Kommunikation, Mobilisierung, Alignment und und und…

Ein Organisationsrebell LEBT DAS NEUE. Motiviert durch Liebe zu seiner Arbeit und volle Identifikation mit dem Unternehmen, in dem er arbeitet, möchte er

  • öffentlich die Wahrheit aussprechen, die fast jeder denkt
  • mit eigenem Beispiel voran gehen und das Neue vorleben
  • Regeln brechen, damit Aufbruch / Ausbruch möglich wird
  • Andere positiv anstecken und ihnen den steinigen Weg etwas ebnen

Er hat dazu KEINEN AUFTRAG VON OBEN. Er hat einen inneren Auftrag, aus dem Herzen. Er ist mutig, risikobereit und probiert Neues aus.

petranovskaja rebellen innovation

Was soll das?

Organisationsrebellen sind keine seichten Transformierer. Ein Aufstand, ein Nicht-Akzeptieren-Wollen des Alten ist in den meisten Kulturen der “zivilisierten” Welt ein negativ belegtes Ereignis. Um so spannender finde ich, dass wir nun unter dem Dach von Haufe diese Diskussion führen.

Vielleicht, weil die Zeit reif ist? Weil die “normale” Organisationsentwicklung an ihre Grenzen gestoßen ist? Weil weder Change Agents noch Change Berater für genug Veränderung sorgen? Vielleicht, weil wir erkennen, dass wir mit Mut, Risikobereitschaft und Querdenken weiter kommen als mit den alten Tugenden wie Fleiß und Disziplin?

Wir brauchen dringend ECHTE VERÄNDERUNG statt Buzzword Bingo, Sau durchs Dorf jagen und Powerpoint Folien!

Ich bin ein Rebell. Unangepasst, freiheitsliebend, in Maßen seltsam. Ich sehe es als meine Aufgabe, die Welt besser zu machen indem ich Menschen und Organisationen darin unterstütze, gern das zu tun, was sie tun. Meine persönliche Rebellion lautet seit 1997: Endlich Montag! Ich arbeite gern, ich stecke andere damit an. Ich schreibe seit Jahren einen “Endlich Montag!” Newsletter und vertrete folgende Meinung:

Menschen, die ihre Arbeit gern tun und sich auf jeden Montag freuen, sind das Beste, was einem Unternehmen passieren kann.

Wie steht es mit dir?

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Zusätzliche Links:

Artikel von Peter Vander Auwera, dem Initiator von Corporate Rebels United

TED Talk von Peter Vander Auwera zum Thema Corporate Rebels

Bilder in diesem Blogbeitrag sind der Präsentation von Peter Vander Auwera entnommen, thanks vor inspiration!

Zukunft der Arbeit: Was mich aufregt

Zukunft der Arbeit: Was mich aufregt

Gedanken zum 1. Mai, Tag der Arbeit

Es gibt viel zu verlieren, du kannst nur gewinnen
Genug ist zu wenig – oder es wird so wie es war
Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders

Herbert Grönemeyer – “Bleibt alles anderes”

Es ist 1. Mai, und es ist Montag. Am Tag der Arbeit arbeitet kaum jemand, und ich denke, die meisten von uns freuen sich über diesen Feiertag. Besonders, wenn das Wetter gut ist.

In meiner Heimat sind wir am 1. Mai meistens auf die Straße gegangen, zur Demo. Worum es ging? Um Solidarität. Zeigen, dass wir da sind. Zusammenhalten. Sich beteiligen.

Hier in Hamburg ist der 1. Mai ein Tag voller Schlagzeilen. Krawalle, Wasserkanonen, Polizeieinsatz, kaputte Fensterscheiben, Angst um Ausschreitungen. Wer nicht radikal ist, macht einen großen Bogen um die Schanze.

Work is not a job.

Catharina Bruns, Unternehmerin

Keine Demos zur Zukunft der Arbeit? Nope. Eher Konferenzen, auf denen man sich für teueres Geld Vorträge von schlauen Leuten anhören darf. Oder Online-Diskussionen bei Xing. Oder beunruhigende Beiträge in den Medien. Soeben habe ich einen Artikel von der Bertelsmann-Stiftung kommentiert… Die Überschrift lautete: “Tag der Arbeit: Doch wie viele werden in Zeiten der Roboter-Technik noch Arbeit haben?”. Meine Antwort:

petranovskaja arbeit

Was mich aufregt

Es regt mich auf, dass wir – und hier spreche ich von dem Wir meiner zweiten Heimat Deutschland – wenig Wir-Gefühl haben (Ausnahme: Fussball-Weltmeisterschaft). Dass es wenig Zusammenhalt gibt. Und dass sich nur sehr wenige an der Gestaltung der Zukunft beteiligen.

Es regt mich auf, dass diejenigen, die sich an der Gestaltung der Zukunft der Arbeit beteiligen, möglichst schnell ein Markenlogo drauf und ein Preisschild dran machen. Erinnert mich an das geschützte “Schland” Wort. So schließt man schnell diejenigen aus, die sich mit so etwas nicht auskennen oder eher frei mitwirken wollen.

Es regen mich 3.0, 4.0 und andere sinnlose Buchstaben und Zahlen. Unnötige Verkomplizierung von ohnehin komplexem Material.

Es regen mich Betriebsräte auf, die angstgetrieben so viele gute Initiativen ausbremsen oder stoppen.

Es regen mich Politiker und Lobbyisten auf, die nicht wissen, worum es geht, aber trotzdem öffentlich Stellung beziehen zu “Man muss was tun”. Wer ist “man”?

Es regt mich auf, dass wir einander oft sehr schlecht zuhören. Dass wir unsere Sehnsüchte, Bedürfnisse und Wünsche nicht kennen. Dass wir weder uns selbst zugeben, wie sehr wir überfordert sind.

Zukunft der Arbeit

Ja, alles dreht sich. Ja, es ist viel, komplex und unvorhersehbar. Keiner weiß, was morgen kommt und wo es dann weh tut.

Keiner weiß, was morgen kommt und wo es dann weh tut.

Perfekte Ausgangslage, um in Bewegung zu kommen. Genau die richtigen Rahmenbedingungen, um in Bewegung zu bleiben. Stillstand ist der Tod.

Apropos Tod

Diejenigen, die viel Macht und Einfluss auf das, wie unsere Gesellschaft sich entwickelt, sind – zumindest biologisch – dem Tod viel näher, als die, die noch viel Zeit in der neuen Arbeitswelt verbringen werden. Mittfünfziger bis Mittsechziger, Anzüge, Privilegien, gewohnte Strukturen – warum sollten die bitte schön etwas ändern wollen?*

Und die Mittzwanziger bis Mittdreißiger? Viel zu viele passen sich an. Dem Wortschatz, dem Verhaltenskodex, dem Mindset. Manch sprechen von Karriere, als hätten wir da draußen 1974.

Viel zu viele passen sich an.

Zum Glück gibt es die anderen. Die jungen Wilden, die sich nicht anpassen. Nur dass sie auch selten dort reingehen, wo Veränderungen nötig sind. Sie gründen ihre eigenen Unternehmen, wandern nach Asien aus und leben dort als Digitalnomaden, finden ihren Weg – vorbei an dem Mainstream.

Mag sein, dass sich auf diesem Wege auch viel verändert. Dass durch – Achtung Buzzword – Fachkräftemangel und fehlenden Nachwuchs diejenigen einfach aussterben, die sich nicht verändert haben. Wäre voll das Darwinsche Prinzip. Doch auch dies – zugucken müssen, wie fähige, fitte Leute auf ihre Rente warten – regt mich auf.

Vielleicht sind wir zu satt? Wir haben zu viel, es fehlt uns an nichts, wir jammern auf dem allerhöchsten Niveau dieses Planeten. Aus so einem Zustand entstehen selten Impulse für wirkliche Veränderungen. Weil wirkliche Veränderungen nicht immer angenehm sind.

Vielleicht sind wir zu satt?

Mein Beitrag

Nun, meckern kann jeder. Was tue ich?

  1. über die Zukunft und unsere Möglichkeiten schreiben und sprechen
  2. mich bei verschiedenen Initiativen beteiligen und einbringen
  3. lesen, lernen, neugierig sein, weiter gehen
  4. andere schubsen, motivieren, an- und aufregen, bis sie auch in Bewegung sind
  5. Vorbild sein: mutig, optimistisch, emotional

Und was machst du?

Nadja Petranovskaja Signatur

*Nicht falsch verstehen: Ich arbeite viel mit den Managern über 50, und es gibt grandios gute Vordenker und Entscheider unter ihnen. Um das Mindset dieser Generation dem Neuen gegenüber offen zu machen, braucht es viel Geduld. Doch der Einsatz von Zeit und wertschätzender, liebevoller Umgang mit der erfahrenen Generation lohnt sich immer! 

Acht unabdingbare Schritte, um die Zukunftsfähigkeit zu erreichen (plus Bonus)

Acht unabdingbare Schritte, um die Zukunftsfähigkeit zu erreichen (plus Bonus)

Ich muss verrückt sein. Was andere auf Hochglanzfolien für teuer Geld verkaufen, schreibe ich hier einfach so ins Internet.

Ich bin verrückt. Verrückt nach einer schönen gemeinsamen Zukunft. Und eins weiß ich: es reicht nicht zu wissen, man muss es auch umsetzen. Es ist also unerheblich, dass hier Themen und Impulse für alle verfügbar stehen. In dem Tun zeigt sich, wer nicht nur konsumieren, sondern auch umsetzen kann. Denn nur, wer sich bewegt und die richtigen Impulse anwendet, überlebt. Das neue Darwinsche Gesetz sozusagen.

See you on the other side ;-)

Acht unabdingbare Schritte, um die Zukunftsfähigkeit zu erreichen

Vorab: Sollte irgendein der Punkte in dieser Liste Fragen aufwerfen, gibt es am Ende dieses Artikels eine Kommentarfunktion. Ich freue mich sehr auf unseren Dialog!

1. Fokussiere dich ausschließlich auf sinnhafte und wertschöpfende Tätigkeiten, Dienstleistungen und Produkte

Für deine Kunden geht es primär um die Wertschöpfung. Die Probleme des 21. Jahrhunderts werden immer komplexer, und so müssen auch die Lösungen und Lösungswege immer flexibler und weitblickender sein. Beispiel: Wenn China morgen eine ökologische Stadt bestellt, wer kann sie liefern?

Es reicht nicht, Prozesse zu optimieren und Marktführer in einem Bereich zu sein. Zunehmend schnell kratzen die “jungen wilden” neuen Unternehmen an der Marktposition. Es ist also regelmäßig notwendig, alles wegzulassen, was unnötig ist. Für manchen Unternehmen könnte das zum Beispiel bedeuten, dass sie ihren Vertrieb nicht mehr brauchen. Für andere, dass einen Teil ihrer Produktpalette reduzieren, um mit weniger Angeboten wendiger zu sein.

Agilität ist das neue A und O.

In Zeiten voller Umbruch bleibt manchmal kein Stein auf dem anderen. Wo harte Faktoren wackeln und Richtung wechseln, bilden die sogenannten “weichen Faktoren” (Unternehmenskultur, Vernetzung auf zwischenmenschlicher Ebene) den einzigen Halt. Das “Warum” des Unternehmens wird wichtiger sein als die Quartalszahlen. Und wenn das “Warum” zukunftsfähig ist, werden sich genug Menschen finden, die sinnhaften Dienstleistungen / Produkte herzustellen. Wer wertschöpfend denkt und agil handelt, zieht als Unternehmen auch Mitarbeiter an.

Fachkräftemangel ist Fremdwort für zukunftsfähige Organisationen.

2. Fördere richtige Kompetenzen

Faktenfächer wie Geschichte, Geografie oder Biologie spielen in Zukunft kaum noch eine Rolle. Stattdessen heißen die Schulfächer „Mut“, „Verantwortung“, „Projektarbeit“, „Teamführung“, „Selbstreflexion“ und natürlich „Programmieren“. – Sven Gábor Jánszky, Trendforscher

Während die Kids in der Schule immer noch primär Deutsch und Mathe im Fokus haben, wird uns die Zukunft ganz andere Kompetenzen abverlangen. Wie in meinem Artikel zur Zukunft der Arbeit erwähnt, sind es unter anderem folgende Fähigkeiten:

  • Problemlösungskompetenz
  • Selbstmanagement
  • Kreativität
  • Unternehmergeist
  • Interkulturelle / interdisziplinäre / generationsübergreifende Kompetenz
  • Teamfähigkeit / Ambiguitätstoleranz
  • Technische Fähigkeiten (Umgang mit den Geräten, Apps und Daten, Programmiersprachen)
  • Change Kompetenz / antifragile Haltung / Risikofreude

Es liegt auch nicht mehr allein in der Verantwortung der Personalabteilungen, den Lernprozess in diesen Feldern anzustoßen. Jeder, der einer Arbeit nachgeht, muss sich aus meiner Sicht selbst um seine Entwicklung kümmern. Gegebenenfalls kann er bei seinem Unternehmen Unterstützung in Form von Finanzmittel oder freier Zeit erfragen. Schlaue Unternehmen tun ihrerseits alles dafür, Lernmöglichkeiten für die gelisteten Kompetenzfelder in den Arbeitsalltag einzubauen statt sie in Form von Seminaren “gähn” anzubieten.

Neue notwendige Kompetenzen werden uns herausfordern.

3. Nutze die Andersartigkeit der Menschen (Ambiguitätstoleranz)

Aus dem Industriezeitalter haben wir das Bild vom Menschen übernommen, der in ein Raster und in eine Norm passt.  Menschen wachsen, lernen, gehen 40 Stunden pro Woche arbeiten, werden Rentner und sterben. Dass unsere menschlichen Bedürfnisse dabei für die allermeisten von uns nicht genügend befriedigt wurden, quittieren wir jetzt mit der wachsenden Arbeitsunfähigkeit.

Zukünftig werden wir alle viel stärker damit konfrontiert, dass weder alle über einen Kamm scheren noch etwas mit einer Gießkanne über alle verteilen wirksam ist. Wir werden uns untereinander viel mehr reiben und dabei lernen, wie verschieden wir sind. Und wir werden lernen, einen Vorteil daraus zu ziehen.

Langsame brauchen länger, sensible brauchen leiser, risikobereite brauchen bunter, leistungsfähige brauchen mehr.

Die Unsicherheit dieser Vielschichtigkeit zu ertragen wird ein wichtiger Faktor sein bei der Frage, wer übrig bleibt.

4. Lasse Impulse zu

Viel mehr als früher werden Impulse und Informationsflüsse an Bedeutung gewinnen. Wo man sich früher leisten konnte, eine Vorstandspräsentation tagelang vorzubereiten, wird diese in Zukunft – wenn überhaupt – nur noch als Elevator Pitch existieren. Es wird mehrere Wahrheiten nebeneinander geben und eine wachsende Zahl an Möglichkeiten.

Impulse gab es auch früher schon von überall: von außen, von innen. Innerhalb eines Unternehmens waren die offiziell gültigen meistens von oben gekommen, die anderen wurden per Flurfunk verteilt.

Wer in Zukunft überleben will, muss zulassen, dass Informationen frei verfügbar sind, und jeder von uns muss lernen, diese sinnstiftend zu verwenden.

5. Fördere zwischenmenschliche Beziehungen

Komplexes lässt sich nur zusammen bewältigen. Gerald Hüther spricht von “Gewinnergemeinschaften”. Muss man hier eigentlich noch lange argumentieren?

Früher waren Strukturen vor allem funktional zusammengesetzt. Irgendwie musste jeder funktionieren. Zukünftig werden wir schnelleren Wachstum und biegsamere Bewegungen brauchen. Als Unternehmen mit Hunderten und Tausenden von Mitarbeitern ist das nur dann möglich, wenn zwischenmenschliche Beziehungen ermöglicht, gefördert und gepflegt wurden.

Mehr zusammen lachen, öfter zusammen Pizza essen und auf jeden Fall zusammen über die Zukunft sprechen!

6. Pflege Emotionen

Wir Menschen sind emotionale Wesen. Wenn wir bei der Arbeit nur unser Gehirn nutzen, verschenken wir einen Großteil unseres Potenzials.

Emotionen, erkannt und benannt, sind in dynamischen und komplexen Umfeldern ein viel besserer Kompass als (vermeintlich) sachliche Argumente. Wer sagen kann, warum er verärgert ist, reduziert Business Bullshit, zeigt sich als menschliches Wesen und ermöglicht Beziehungen mit anderen Menschen, denen es ähnlich geht.

Sobald wir lernen, auf dieser Ebene miteinander zu sprechen, werden wir mehr Menschen als wir es heute sind.

7. Gestalte das Lernen neu

Früher haben wir das Lernen den Institutionen überlassen. Schule, Uni, Weiterbildungs-Institute.

Zukünftig wird das Lernen überall und jederzeit stattfinden. Im Bus auf dem Weg zur Arbeit. im Schlaf, in der Diskussion mit Kollegen. Wer nicht offen ist für das Lernen, wird sich zunehmend unwohl fühlen. Weil das Gewohnte, das Stetige immer weniger greifbar sein wird. Mitkommen – mit der Geschwindigkeit, mit der Menge – lautet die Devise.

Und weil Lernen zusammen viel wirkungsvoller ist, gehört es zum Neugestalten des Lernens dazu, dass man auf einander achtet. Es geht eben nicht mehr darum, wer schneller und besser ist.

Das “WIR” wird groß geschrieben und das “WIR” wird gewinnen.

8. Probiere Neues aus

Das Cynefin Modell sagt klipp und klar, was für komplexe Umfelder gut funktioniert: ausprobieren statt nachdenken. Wer nicht ausprobiert, gewinnt keine neuen Erkenntnisse, hindert eigene Lernprozesse.

Denn es gibt so viele neuen Möglichkeiten! Neue Methoden, neue Theorien, neue wissenschaftlichen Erkenntnisse, neue Wege, etwas zu lernen und neue Gelegenheiten, zu wachsen.

Wie gesagt, ich bin verrückt. Verrückt und hungrig nach einer Zukunft, in der Agilität und Digitalisierung keine Schlagworte mehr sind. Ich will erleben, wie wir zusammen – jeder für sich aber vor allem gemeinsam – wachsen und gedeihen.

Und natürlich will ich erleben, wie immer mehr von uns anfangen, von innen zu leuchten, vor dem Wecker aufzustehen und sich auf jeden einzelnen Tag freuen.

More Shiny Eyes!

Bonus!

9. Kümmere dich um die Gesundheit

Nachdem Work-Life-Balance für die meisten zum Unwort geworden ist, sprechen wir nun lieber von Wellbeing. Ariana Huffington sagt, Wohlsein ist die neue Metrik unseres Lebens. Wo früher nur Geld oder Erfolg zählte, weiß man (endlich), dass man Zeit und Glück nicht kaufen kann. Genau so wenig, wie man sich eine Gesundheit kaufen kann.

Wenn du dir jeden Tag die Zähne putzt, nimm dir bitte jeden Tag mindestens genau die gleiche Zeit für die Pflege deiner mentalen Gesundheit. Mache es auf deine Art und Weise. Ideen dafür gibt es zahlreich in diesem Blog und jeden Montag in meinem Newsletter. Solltest du deine ganz persönlichen Ideen brauchen, komm bitte in mein Coaching-Programm. Und wenn du das zusammen mit deinen Kollegen tun willst, habe ich ein Enterprise Mind Fitness Programm im Angebot.

Jeden Tag zufrieden lächeln.

#läuft

Nadja Petranovskaja Signatur

 

 

PS: Mein Web-Wörterbuch hat heute Wörter “sinnhaft”, “sinnstiftend”, “Ambiguitätstoleranz” und “weitblickend” hinzugefügt.