Warum eine Nicht-Entscheidung auch eine Entscheidung ist

Ich mag das Thema Entscheidung (und Nicht-Entscheidung) und schreibe immer wieder gern darüber. Denn ich bin der Meinung, dass unser ganzes Leben aus Entscheidungen besteht. Mal geht es darum wie du festlegst, welche Entscheidung sich lohnt. Mal zeige ich dir auf, wie du eine Entscheidung mit einem Würfel treffen kannst. Ich philosophiere auch darüber, warum jede Entscheidung, die du im Leben triffst, zu 50% ein Zufall sein wird.

Heute freue ich mich über Unterstützung in diesem Thema. Mein Blogger-Kollege Benedikt Ahlfeld, der sich selbst auch Entscheidungsmacher nennt, stellt uns heute gute Fragen und gibt in dem folgenden Gastartikel eine Menge Tipps für dein Hin- und Her in diesem Thema.

Wie immer freue ich mich, wenn auch unter diesem Blogartikel eine Diskussion entsteht oder wenn du mich auf einem anderen Wege wissen lässt, was deine Gedanken sind.

Nadja Ende.

petranovskaja Benedikt Ahlfeld Nicht-Entscheidung

Warum eine Nicht-Entscheidung auch eine Entscheidung ist!

Wie gehst du persönlich mit dem Thema Entscheidungen um?

Fällt es dir leicht Entscheidungen zu treffen oder gehörst du zu den Entscheidungsmuffeln? Entscheidungen begleiten uns unser ganzes Leben lang. Wir lernen es bereits als kleine Kinder und trotzdem haben die meisten von uns als Erwachsener große Probleme Entscheidungen zu treffen. Doch was versteckt sich dahinter? Und ist es wirklich immer notwendig, sich für das eine und gleichzeitig gegen das andere zu entscheiden?

Wie wäre es, wenn wir immer den komfortablen Weg der Mitte gehen könnten oder uns vielleicht gar nicht entscheiden müssten?

Wo haben Entscheidungen ihren Ursprung

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieso wir Menschen uns immer und immer wieder entscheiden wollen? Die Antwort auf die Frage ist ganze einfach: weil wir es können. Und genau das ist unser Problem! Blicken wir einige Schritte in der Evolutionsgeschichte zurück, war das Entscheidungsverhalten früher ausschließlich auf den Überlebensinstinkt ausgerichtet. Laufe ich von dem hungrigen Säbelzahntiger davon oder bleib ich stehen und lass mich fressen? In diesen Situationen war es nicht schwer, die richtige Entscheidung zu treffen.

Doch heute entscheiden wir nicht mehr über Leben und Tod, sondern wir entscheiden über alles, wirklich die kleinste Kleinigkeit im Leben. Es ist das Überangebot an Wahlmöglichkeiten, das es uns schwer macht, eine Entscheidung zu treffen. Es ist unser Unterbewusstsein, das uns blockiert und uns einfach nicht entscheiden lassen möchte. Natürlich hast du die Möglichkeit dich mit deinem Unterbewusstsein durch Methoden wie Hypnose auseinanderzusetzen und so an deinem Entscheidungsverhalten zu arbeiten, doch auch das musst du wirklich aus deiner tiefsten Überzeugung heraus wollen.

Sich entscheiden zu können ist eine Freiheit, die ich nicht missen möchte, doch trotzdem bin ich der Meinung, dass es in manchen Situationen auch nicht falsch ist, keine Entscheidung zu treffen. Denn eine bewusste Nicht-Entscheidung ist ein wichtiger Schritt.

Keine Entscheidung treffen und das aber richtig!

Natürlich macht es keinen Sinn, durch das Leben zu ziehen und einfach überhaupt keine Entscheidung zu treffen. Das ist auch gar nicht möglich, denn viele Entscheidungen des täglichen Lebens werden von uns unterbewusst getroffen. Doch es gibt durchaus Entscheidungen, wo du zu dem gesunden Schluss kommen kannst, keine Entscheidung zu treffen. Das sind Entscheidungen, bei denen es kein Pro und Contra gibt, das sind Entscheidungen, bei denen du persönlich voreingenommen bist und nicht neutral entscheiden könntest oder es sind Entscheidungen, die nicht nur dich, sondern auch andere Menschen gleichzeitig betreffen. Doch bevor du dich dafür entscheidest, dich nicht zu entscheiden, solltest du folgende Punkte beachten.

  • Mach dir Gedanken über die Alternativen – Bevor du für dich entscheidest, keine Entscheidung treffen zu wollen oder zu können, ist es notwendig, dir Gedanken über die Entscheidungssituation zu machen. Welche mögliche Entscheidungsalternativen stehen dir zur Wahl? Wieso kannst du dich zwischen mehreren dieser Alternativen nicht entscheiden? Kannst du die eine oder die andere Alternative ausschließen, bist du schon einen Schritt weiter. Bleiben aber dennoch mehrere Alternativen übrig, die für dich gleichwertig sind, macht es durchaus Sinn, bewusst keine Entscheidung zu treffen.
  • Verschaff dir Klarheit über die Konsequenzen – Welche Konsequenzen hat es für dich, wenn du keine Entscheidung triffst? Kannst du wirklich mit allen in Frage kommenden Alternativen gleichwertig leben? Lassen sich alle Alternativen mit deinen Zielen vereinbaren und kommen ihnen nicht negativ in die Quere?
  • Frag nach Hilfe – Was fehlt dir, um eine Entscheidung zu treffen? Du musst nicht immer alles alleine machen. Frag andere Personen nach Hilfe. Vielleicht war eine andere Person schon einmal in einer ähnlichen Situation und kann dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
  • Irgendjemand muss entscheiden – Wenn du nicht entscheidest, ist es nicht schlimm. Doch die Dinge geschehen nicht von selbst. Triffst du keine Entscheidung, wird es jemand anders tun. Aus diesem Grund ist es wichtig, im Vorfeld die möglichen Entscheidungsalternativen für dich einzugrenzen und nur diese Entscheidungsalternativen den anderen Entscheidungsträgern als Basis vorzulegen.
  • Akzeptiere die Entscheidung anderer – Kannst du dich zu einen Thema, das dich betrifft nicht entscheiden, ist es notwendig, die Entscheidung von anderen zu akzeptieren. Es ist notwendig, alles daran zu setzen, diese Entscheidung letztendlich trotzdem als gemeinsame Entscheidung zu sehen und das Ziel gemeinsam zu verfolgen. Und es ist notwendig, sich gleichzeitig von den Entscheidungsalternativen, die nicht gewählt worden sind zu verabschieden.

Sich in bestimmten Situationen nicht entscheiden zu können ist keine Schwäche. Es ist ein Zeichen größer menschlicher Stärke sich einzugestehen, sich nicht entscheiden zu können und stattdessen einen anderen zu bitten für dich, oder gemeinsam mit dir, zu entscheiden. Auch wenn du keine Entscheidung triffst, lass dir auf keinen Fall deine persönliche Meinung nehmen. Gib deine persönliche Meinung und Einschätzung zu diesem Thema preis und erklär wieso du in der Situation nicht in der Lage bist eine Entscheidung zu treffen. Und egal, ob Entscheidung oder Nicht-Entscheidung, jede neue Situation ist eine neue Erfahrung, die dir im Leben keiner nehmen kann.

Über den Autor:

Benedikt Ahlfeld ist Trainer, Autor und Entscheidungsmacher. Er zeigt, wie man selbstbestimmte Entscheidungen trifft und damit seine volle innere Kraft nutzt. Besuche ihn auf www.BenediktAhlfeld.com und finde heraus, wie du dein Leben nach eigenem Standard gestalten kannst.

PS: Trapst du gerade auf der Stelle rum und möchtest voran kommen? Hier findest du 40 Gründe, dich für ein Coaching zu entscheiden.

40 gute Gründe für Coaching

V wie Vlow

Wir leben zwar nicht mehr im Industriezeitalter, sprechen jedoch immer noch deutlich öfter von Leitung und Effizienz als vom Flow und Glück. Warum ist das so? Anlässlich des 5. Projektmanagement Camps in Berlin fasse ich ein Paar Gedanken zusammen.

Lasst uns beten

Früher, da waren die Dinge für uns geregelt. Freitags Fisch, Sonntags in die Kirche. Als Frau musste man sich keine Gedanken um Karriere machen. Leben war quasi bereits wie ein Teppich vor einem ausgebreitet, man marschierte einfach durch, und alle sieben Tage hieß es dann: Lasst uns beten.

Und heute?

Manche Musikautomaten sind so eingerichtet, dass man von ihnen auch zwei Minuten Stille kaufen kann.

Wir nennen es Komplexität. Weil es so viel ist und so mit einander verwoben ist. Dynamik, weil die Geschwindigkeit zugenommen hat. Und wir behaupten, Dinge seien nicht vorhersehbar und sprunghaft. Wir müssten uns darauf vorbereiten. Bücher, Trainings, Konferenzen zu VUCA.

Und alles warum?

Alle Kopfhaare zusammen wachsen im Monat einen Kilometer.

Mag sein, dass die Welt anders geworden ist. Vielleicht ist sie das aber auch nicht. Wir haben bloß gelernt, diese Dynamik und Komplexität zu erkennen. Durch das Internet, durch die unbegrenzte Zahl der Möglichkeiten, etwas zu erfahren und durch die Zahl der Kanäle, die uns permanent berichten, was los ist.

Fahre mal ins Grüne

Schalte paar Geräte aus, lege dich mit einer Picknickdecke auf eine Wiese und schließe die Augen. Nichts erinnert dich hier an Volatilität oder Mehrdeutigkeit.

Je länger ich mich in der Natur aufhalte, desto leichter fallen mit Entscheidungen, habe ich festgestellt. An einem Strand mit Muscheln und Sand scheinen Dinge nur halb so komplex zu sein wie am Schreibtisch. Mit dem Duft des Waldbodens in der Nase regt mich auch der schwierigste Kundenmitarbeiter nicht auf.

Mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen verbraucht pro Stunde 150 Kalorien.

Und darum schreibe ich heute nicht über V wie Vertrauen und Vernetzung, V wie Verantwortung und Verpflichtung, V wie Verlässlichkeit und Verbindlichkeit, V wie Vision und Visualisierung … sondern über V wie Vlow. Na gut, Flow.

Happiness macht Kindern Flow und Erwachsenen ebenso

Begriffe, die für die PM Camp Blogparade vorgeschlagen wurden, sind toll. Und auch zu “normal”. Es wird schon so viel über Verantwortung und Vernetzung gesprochen und geschrieben. Aber zu wenig über Flow und Happiness Management.

Wir leben im 21. Jahrhundert, doch messen wir die Arbeit immer noch in Stunden. Wir koppeln Gehalt an Fleiss und Leistung. Das sind lineare Modelle aus der “alten” Welt, heute schwer aufrecht zu erhalten.

Professor Hüther, deutscher Hirnforscher, fasst die Lage zum Thema Motivation und Umsatz so zusammen:

Viele Führungskräfte haben leider noch das aus dem vorigen Jahrhundert stammende Welt- und Menschenbild im Kopf: das einer auf maximale Ressourcenausnutzung orientierten Gesellschaft. Da muss man Dressurmethoden einsetzen, Konkurrenz schüren, Fachidioten ausbilden, Abhängigkeiten erzeugen und klare Hierarchien und Karriereleitern aufbauen. Da muss man ständig neue Maßnahmen, Regeln und Kontrollverfahren einsetzen und möglichst viel Druck erzeugen, damit man den Wettkampf um die noch verfügbaren Ressourcen gewinnt. Kurzfristig mag das auch heute noch gelegentlich funktionieren, aber langfristig führt dieses alte Muster in Sackgassen. Diese nennen wir dann »Krisen«.

Mir reicht’s, ich gehe schaukeln!

Ich schreibe meine Artikel nicht aus Langeweile. Es tut mir weh zu sehen, wie viele Menschen sich tag täglich zur Arbeit “schleppen”. Ich finde das nicht gut, dass wir wöchentlich unsere wertvolle Energie mit sinnlosen Meetings verbringen. Ich bin dagegen, dass wir alle zusammen unser menschliches Potenzial zu Grabe tragen.

Ich will das nicht hinnehmen. Egal ob als Berater, Coach, Fluggast oder Freund, ich setze mich in jedem Kontext und zu jeder Tageszeit dafür ein, dass wir aufhören, uns wie Maschinen zu drillen und unsere Pobacken bis zum Burnout zusammenzukneifen. Ich möchte, dass wir akzeptieren, dass wir schillernde, facettenreiche Wesen sind und als solche behandelt werden dürfen.

95 des Meeres sind noch unerforscht.

Und manchmal denke ich, dass wir uns als Homo sapiens auch noch nicht ganz so gut kennen. Obwohl wir im 21. Jahrhundert sind, herrscht vielerorts immer noch die Meinung, man könne die Menschen genau so behandeln wie vor hundert Jahren. Man nimmt die neuesten Erkenntnisse der Motivationsforschung und bemüht sich darum, die Mitarbeiter zu motivieren. Mit Lob, mit hübschen Möbeln und anderen externen Anreizen.

Der Fehler dabei: egal, um welchen externen Motivations-Anreiz es sich handelt, diese sind nicht nachhaltig. Und: in der Zeit, wo Dynamik und Komplexität stetig zunehmen, verlieren viele Unternehmen die Übersicht, an welchen Stellen welche Maßnahmen und Projekte wirksam sind oder waren.

Let the children play

Wenn man spielende Kinder anguckt und sieht, wie konzentriert diese bei der Sache sind, könnte man sich fragen, warum man solche Bilder selten in Unternehmen vorfindet. Warum ist es für uns scheinbar so schwer, die Begeisterung für das, was wir tun, mit in das Berufsleben zu übertragen?

 Kurzer Exkurs: Wie wirkt Happiness auf unser Körper?

Ein finnischer Forscher – Dr. Lauri Nummenmaa, Assistant Professor Cognitive Neuroscience an der Aalto University School of Science in Finnland – hat die Frage untersucht, wo in unserem Körper welches Gefühl zuhause ist. Denn meistens wird vermutet, die Emotionen entstehen in unserem Gehirn. Für seine Studie wurden Probanden gefragt, welche körperlichen Empfindungen sie bei einer Reihe von Emotionen spüren. Die Empfindungen wurden – aus dem “Normalzustand” aus – in die positive oder negative Richtung beschrieben und festgehalten. Interessant ist, dass es keine großen kulturellen Unterschiede zwischen Probanden aus Finnland, Schweden und Thailand gab. Das Ergebnis ist auf dem Bild oben sehr anschaulich zusammengefasst.

Nicht mal die Liebe schafft es, dass der Körper durchgängig “erhellt” ist. Nur im Zustand der vollen Zufriedenheit und Sorgenfreiheit (Happiness) sind wir in allen unseren körperlichen Anteilen leicht, warm und beflügelt. Und was ist – aus der Sicht der Produktivität – alles möglich, wenn wir bei der Arbeit so viel heller im Kopf sind?

(Mehr dazu in meinem Artikel über Zusammenhang von Glück und Produktivität.)

Es gibt kaum kurzsichtige Aborigines.

Happiness Management ist das Bestreben, jedem Menschen die Rahmenbedingungen zu geben, in denen er sich als Persönlichkeit wohl fühlt und voll entfalten kann. Dabei liegt der Fokus auf dem Potenzial des Menschen und den Fähigkeiten, die in ihm stecken. Wie man das erreicht?

Es ist so einfach wie kompliziert: Indem man Arbeitsbedingungen schafft, in denen sich das Arbeiten wie ein Spiel anfühlt. Die psychologischen Bestandteile solcher Umgebung sorgen für die Befriedigung der sogenannten Wachstumsbedürfnisse: Kompetenz, Autonomie und Verbundenheit.

Mit KOMPETENZ ist das Streben nach fachlicher Perfektion gemeint, d.h. hinsichtlich eines bestimmten Aspektes möglichst effizient bzw. wirksam zu handeln. Verantwortlich zu sein, Befugnis über Entscheidungen zu haben sorgt für einen starken Handlungsantrieb.

Das Bedürfnis nach AUTONOMIE beschreibt das Verlangen, möglichst aus freien Stücken – also frei von Zwängen – agieren zu können. Daher ist AUTONOMIE nicht mit Individualismus oder Egoismus gleichzusetzen. Hier geht es darum, wie frei eine Entscheidung getroffen werden kann und ob externe Einflüsse die Entscheidung einschränken. Es handelt sich hier um den Handlungs- bzw. Spielraum.

VERBUNDENHEIT bezieht sich auf den Wunsch, die Zuneigung und Fürsorge anderer zu erfahren sowie dies selbst auch anderen zukommen zu lassen. Wichtig ist, dass für den Erhalt der geistigen Gesundheit alle Bedürfnisse befriedigt werden müssen.

Statt Spielräumen und Entscheidungsfreiheit trifft man in vielen Organisationen heut zu Tage leider eher Zeit- und Leistungsdruck. So sind die meisten Mitarbeiter in ihren Möglichkeiten gehemmt und bringen nicht die gewünschten Ergebnisse.

V wie Vazit ;-)

Der Flow Zustand ist flüchtiger als Spiritus. Doch scheint dieser direktproportional mit dem Glücksgefühl zusammen zu hängen. Wer in seinem Unternehmen für fortlaufende geistige Entwicklung und das geistige Wohlbefinden seiner Mitarbeiter kümmert, kann den Herausforderungen der Zukunft gut standhalten. Die Dynamik und die Komplexität der Themen, die auf uns zukommen, lässt sich nur mit zufriedenen Menschen voller Flow, Energie und Antrieb meistern.

Amen.

petranovskaja Unterschrift signatur

*In diesem Artikel wurde das unnütze Wissen aus dem entsprechenden Buch von Neon genutzt. Ich danke allen, die dieses Buch zusammengestellt haben – es bringt mich immer wieder zum Lachen und Nachdenken.

 

PS: Habe eine wunderbare Vervollständigung meiner Gedanken im Blog von Henrik Kniberg gefunden und ein tolles Video mit vielen guten Tipps, die nicht nur für Selbständige sehr wertvoll sind:

 

 

Über das Auflösen des sequentiellen Lebensweges und das neue Miteinander

Wir reden dieser Tage viel über die Arbeit. Arbeit 4.0 heisst sie dann manchmal. Oder New Work. In einem früheren Artikel habe ich bereits ausgeführt, was mich aufregt. Heute möchte ich zwei Gedanken dazu vertiefen: das Auflösen des sequentiellen Lebensweges und das neue Miteinander.

Lesen, lernen, neugierig sein

Früher, da war der Lebensweg so ziemlich klar. Man ging zur Schule, erlernte dann einen Beruf – mit oder ohne Uni – und arbeitete dann, bis die Rente kam. In der heutigen Zeit ist sowohl die Rente als eben diese Berufsbildung unsicher, ungewiss, unklar.

Früher, da gingen die Dinge sequentiell. Nacheinander konnte man die Scheibchen jeder Lebensphase durchleben.

Damit ist Schluss.

Wir leben die verschiedenen Phasen parallel. Nachdem wir lange genug über das Unwort “Work-Life-Balance” diskutiert haben und festgestellt haben, dass Leben und Arbeit keine Feinde sind, suchen nun immer mehr Menschen Erfüllung in der Arbeit. Darum bauen zum Beispiel viele Firmen die Büros so um, dass man sich zwischendurch ausruht oder in einer kreativen Atmosphäre trifft. Das industrielle, funktionale, tritt zurück. Das ganzheitliche, humane kommt zum Vorschein.

Dafür!

Doch damit nicht genug. Wo früher die Arbeit streng nach der Lernphase kam, gibt es in meinem Bekannten heute kaum noch einen Studenten ohne duales Studium. Die neue junge Generation hat sichtbar wenig Lust, lange Jahre auf der ungemütlichen Unibank zu sitzen. Diplome werden abends bei den Online-Universitäten gemacht. Jobs werden gewechselt, damit man dazwischen Zeit hat, Peru zu bewandern und irgendwo in Afrika an einem gemeinnützigen Projekt mitzuarbeiten.

Alles parallel. Paradigmenwechsel.

petranovskaja drei felder des lebens

Einander ertragen

Wir brauchen neue Überlebens-Fähigkeiten. Früher waren es Hunger, Kälte und ein Säbelzahntiger, von denen wir uns schützen mussten. Heute ist es für die meisten von uns die Informationsflut. Wie viele von uns sind mittlerweile besser in iPhone aktualisieren als in eine gepflegte Konversation führen? Wir sind so sehr mit dem schnellen, flüchtigen, blinkenden beschäftigt, dass ein echtes philosophisches Gespräch Kopfschmerzen erzeugt. Wir haben Aufmerksamkeitsspanne von einem Goldfisch (ca. 7 Sekunden).

Wir verbringen zu wenig Zeit miteinander. Und wenn wir miteinander sitzen, dann zeigen wir einander, wie gut wir unsere Smartphones im Griff haben. Oder weißt du, welche Augenfarbe deine Kollegen haben und wie sie aussehen, wenn das Wochenende richtig entspannt war?

Es mag ja sein, dass technische Skills notwendig sein werden, um in der Zukunft der Arbeit zu bestehen. Ich halte jedoch das Aktive Zuhören nach 20 Jahren in der Wirtschaft für eine der wichtigsten und selten anzutreffenden Kernkompetenzen jeder Person, die irgendwas erreichen will.

Ach übrigens, um andere zu ertragen, sollte man sich selbst zuerst ertragen können. Damit fängt das an.

Willst du schnell lernen, dich selbst zu ertragen? Hier mein Video für dich dazu:

Möge dein Tag gut zu dir sein!

petranovskaja Unterschrift signatur

Was mich am Change Management und dem Umgang damit zum Durchdrehen bringt

Neuerdings schreibe ich Artikel anders. Vermutlich bin ich reifer geworden. Heute fasse ich zusammen, was mich an dem – zugegeben sehr großen – Thema Change Management und dem Umgang damit zum Durchdrehen bringt.

Durchdrehen ist ja erstmal wertfrei. In meinem Fall meine ich, dass ich eine emotionale Reaktion auf vielerlei Artikel, Bücher, Gespräche und konkrete Situationen verspüre. Letztendlich war es der Blogparade-Aufruf von intrinsify.me, der mir den Ruck gegeben hat, Position zu beziehen. Darum fange ich einfach an mit der Antwort auf die Frage:

Wie schlagen wir Brücken von alt zu neu?

  1. Sorry, Jungs. Seit ich längere Zeit mit einem Linguisten zusammen gearbeitet habe, sind mir Wörter und Satzformulierungen extrem wichtig. Die Frage “Wie schlagen wir Brücken von alt zu neu?” gaukelt vor, dass das “Neu” schon da ist und ich nur noch eine Brücke bauen muss.
  2. Außerdem meint man, dass entweder das eine (Alt) oder das andere (Neu) liebenswert sind und wir eine Brücke brauchen, um das eine zu verlassen und das andere zu erreichen. Siehe weiter unten “machbare Vorschläge”, Nummer 1.
  3. Wenn es nur um die Frage ginge, wie man Brücken schlägt, wäre meine Antwort a) einfach machen und falls mich dann noch ein verunsichertes Gesicht anschauen würde wäre passender b) das mit dem Schiff und der Sehnsucht nach dem Meer, ihr wisst schon, Herr Antoine und das sehr oft genutzte Zitat.

Aber darum geht es ja nicht. Der Artikel von intrinsify setzt sich sehr ausgiebig mit dem Begriff, der Handhabung, der Nutzung und Abnutzung von Change Management auseinander, was an sich toll ist. Wirklich. Das ist für mich die helle Seite der Internet-Macht: das wir einander über das Internet unsere Gedanken mitteilen. Und dennoch hat mich gerade dieser ausgiebige Artikel daran erinnert, was mich so nervt.

Was mich beim Thema Change Management zum Durchdrehen bringt, eine Liste

a. dass es meistens so viele Worte und lange Texte braucht, um sich zum Thema Change auszulassen. Mein Lieblingsmentor Niels Pfläging schrieb dazu ein Essay, welches für Aufregung sorgte. Im englischsprachigen Raum müsste ich mich Tage einschließen, um nur die wirklich krassen Sachen dazu zu lesen. Schlauer fühle ich mich nach diesen Wortschlachten nicht.

b. dass fast jeder meint zu wissen, worum es geht und wie es funktioniert. Praktisch jeder Mensch meint, nur weil er schon mal “Betroffene zu Beteiligten” gelesen oder gehört hat, weiß er, was los ist. Wenn ich dann ab und zu zwischen so vielen Experten für Change sitze, frage ich mich, warum einer davon nicht ausreicht.

c. dass wir Komplexität zu simplifizieren versuchen, nur um das Gefühl zu haben, dass wir oben auf sind und die Kontrolle haben. Blödsinn! Komplexes lässt sich nur gemeinsam bewältigen, und da jede Change Situation individuell ist, gibt es für richtigen, echten Change keine Best Practice. Ja, es gibt Berichte, wie andere es gemacht haben – und?

d. dass man so viel redet und so wenig tut. Meine Güte, das Ganze wird nicht weniger komplex und es wird nicht weniger “menscheln” (ein Unwort des Jahrhunderts!), wenn wir stundenlang darüber sprechen.

Ich finde, das reicht. Sonst rede ich mich ja noch über meine eigene Schwafelschwafel auf!

Nun ab nach vorn:

Kurze Übersicht für entspannten Umgang mit Change

  1. Koexistenz respektieren: Alt und Neu nicht wie zwei Ufern betrachten, die voneinander getrennt sind und wo man eine Brücke braucht. Stattdessen sind Alt und Neu wie zwei Wesen, die parallel zueinander immer gleichzeitig im Raum sind.
  2. Ehrlich sein: Wie Peter Kruse vorschlägt, nur das managen, was man wirklich beeinflußen kann. Bei ihm heisst es “direkte und indirekte Variablen”. Eine Unternehmenskultur kann man z. B. nicht formen. Man kann auch die Motivation der Mitarbeiter und deren Unlust nicht managen. Innovationskraft, Kreativität, Lernfähigkeit – all das sind indirekte Variablen, und wie man dahin kommt, dass sie sich in gewünschte Richtung verändern, weiß kein Master Plan.
  3. Vertrauen. Wer Veränderungen in engen Kreisen als “Retortenbabys” zur Welt bringt, darf sich nicht wundern, dass nix passiert. Immer, wenn ich nach einem Führungskräfte-Workshop höre, man müsse sich abstimmen, wie man am Folgetag den Mitarbeitern sagt, was los war, kriege ich Migräne. Kein Vertrauen geben, aber Vertrauen erwarten, echte Milchmädchenrechnung!
  4. Wave and smile. Ja, man braucht dicke Haut, wenn man losmarschiert und heute – wo doch jeder weiß, wie Change geht und was VUCA ist und all das andere – behauptet, den nächsten Change anzustoßen. Man muss eine Menge ertragen, man muss immer einmal öfter aufstehen, als man hinfällt und man sollte immer lächelnd durch das Unternehmen laufen.

Warum?

Weil wir gerade die Zukunft des Unternehmens gestalten und sicherstellen. Wir sind Schöpfer, Erschaffer, Kreative bei der Arbeit. Wir sind mutig, ehrlich, zuversichtlich und optimistisch. Wir glauben, dass Veränderung möglich ist und wir lassen uns weder von klugen Modellen noch von noch viel klügeren Propheten davon abhalten, lösungsorientiert weiter zu machen.

Ahoi!

Nadja Petranovskaja Signatur

Zukunft der Arbeit: Was mich aufregt

Zukunft der Arbeit: Was mich aufregt

Gedanken zum 1. Mai, Tag der Arbeit

Es gibt viel zu verlieren, du kannst nur gewinnen
Genug ist zu wenig – oder es wird so wie es war
Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders

Herbert Grönemeyer – “Bleibt alles anderes”

Es ist 1. Mai, und es ist Montag. Am Tag der Arbeit arbeitet kaum jemand, und ich denke, die meisten von uns freuen sich über diesen Feiertag. Besonders, wenn das Wetter gut ist.

In meiner Heimat sind wir am 1. Mai meistens auf die Straße gegangen, zur Demo. Worum es ging? Um Solidarität. Zeigen, dass wir da sind. Zusammenhalten. Sich beteiligen.

Hier in Hamburg ist der 1. Mai ein Tag voller Schlagzeilen. Krawalle, Wasserkanonen, Polizeieinsatz, kaputte Fensterscheiben, Angst um Ausschreitungen. Wer nicht radikal ist, macht einen großen Bogen um die Schanze.

Work is not a job.

Catharina Bruns, Unternehmerin

Keine Demos zur Zukunft der Arbeit? Nope. Eher Konferenzen, auf denen man sich für teueres Geld Vorträge von schlauen Leuten anhören darf. Oder Online-Diskussionen bei Xing. Oder beunruhigende Beiträge in den Medien. Soeben habe ich einen Artikel von der Bertelsmann-Stiftung kommentiert… Die Überschrift lautete: “Tag der Arbeit: Doch wie viele werden in Zeiten der Roboter-Technik noch Arbeit haben?”. Meine Antwort:

petranovskaja arbeit

Was mich aufregt

Es regt mich auf, dass wir – und hier spreche ich von dem Wir meiner zweiten Heimat Deutschland – wenig Wir-Gefühl haben (Ausnahme: Fussball-Weltmeisterschaft). Dass es wenig Zusammenhalt gibt. Und dass sich nur sehr wenige an der Gestaltung der Zukunft beteiligen.

Es regt mich auf, dass diejenigen, die sich an der Gestaltung der Zukunft der Arbeit beteiligen, möglichst schnell ein Markenlogo drauf und ein Preisschild dran machen. Erinnert mich an das geschützte “Schland” Wort. So schließt man schnell diejenigen aus, die sich mit so etwas nicht auskennen oder eher frei mitwirken wollen.

Es regen mich 3.0, 4.0 und andere sinnlose Buchstaben und Zahlen. Unnötige Verkomplizierung von ohnehin komplexem Material.

Es regen mich Betriebsräte auf, die angstgetrieben so viele gute Initiativen ausbremsen oder stoppen.

Es regen mich Politiker und Lobbyisten auf, die nicht wissen, worum es geht, aber trotzdem öffentlich Stellung beziehen zu “Man muss was tun”. Wer ist “man”?

Es regt mich auf, dass wir einander oft sehr schlecht zuhören. Dass wir unsere Sehnsüchte, Bedürfnisse und Wünsche nicht kennen. Dass wir weder uns selbst zugeben, wie sehr wir überfordert sind.

Zukunft der Arbeit

Ja, alles dreht sich. Ja, es ist viel, komplex und unvorhersehbar. Keiner weiß, was morgen kommt und wo es dann weh tut.

Keiner weiß, was morgen kommt und wo es dann weh tut.

Perfekte Ausgangslage, um in Bewegung zu kommen. Genau die richtigen Rahmenbedingungen, um in Bewegung zu bleiben. Stillstand ist der Tod.

Apropos Tod

Diejenigen, die viel Macht und Einfluss auf das, wie unsere Gesellschaft sich entwickelt, sind – zumindest biologisch – dem Tod viel näher, als die, die noch viel Zeit in der neuen Arbeitswelt verbringen werden. Mittfünfziger bis Mittsechziger, Anzüge, Privilegien, gewohnte Strukturen – warum sollten die bitte schön etwas ändern wollen?*

Und die Mittzwanziger bis Mittdreißiger? Viel zu viele passen sich an. Dem Wortschatz, dem Verhaltenskodex, dem Mindset. Manch sprechen von Karriere, als hätten wir da draußen 1974.

Viel zu viele passen sich an.

Zum Glück gibt es die anderen. Die jungen Wilden, die sich nicht anpassen. Nur dass sie auch selten dort reingehen, wo Veränderungen nötig sind. Sie gründen ihre eigenen Unternehmen, wandern nach Asien aus und leben dort als Digitalnomaden, finden ihren Weg – vorbei an dem Mainstream.

Mag sein, dass sich auf diesem Wege auch viel verändert. Dass durch – Achtung Buzzword – Fachkräftemangel und fehlenden Nachwuchs diejenigen einfach aussterben, die sich nicht verändert haben. Wäre voll das Darwinsche Prinzip. Doch auch dies – zugucken müssen, wie fähige, fitte Leute auf ihre Rente warten – regt mich auf.

Vielleicht sind wir zu satt? Wir haben zu viel, es fehlt uns an nichts, wir jammern auf dem allerhöchsten Niveau dieses Planeten. Aus so einem Zustand entstehen selten Impulse für wirkliche Veränderungen. Weil wirkliche Veränderungen nicht immer angenehm sind.

Vielleicht sind wir zu satt?

Mein Beitrag

Nun, meckern kann jeder. Was tue ich?

  1. über die Zukunft und unsere Möglichkeiten schreiben und sprechen
  2. mich bei verschiedenen Initiativen beteiligen und einbringen
  3. lesen, lernen, neugierig sein, weiter gehen
  4. andere schubsen, motivieren, an- und aufregen, bis sie auch in Bewegung sind
  5. Vorbild sein: mutig, optimistisch, emotional

Und was machst du?

Nadja Petranovskaja Signatur

*Nicht falsch verstehen: Ich arbeite viel mit den Managern über 50, und es gibt grandios gute Vordenker und Entscheider unter ihnen. Um das Mindset dieser Generation dem Neuen gegenüber offen zu machen, braucht es viel Geduld. Doch der Einsatz von Zeit und wertschätzender, liebevoller Umgang mit der erfahrenen Generation lohnt sich immer! 

Fünf Gründe, dich mit glücklichen Menschen zu umgeben

Fünf Gründe, dich mit glücklichen Menschen zu umgeben

Glück ist etwas individuelles. Jeder empfindet anders, jeder sucht woanders. Das Gute ist: wir können einander dabei unterstützen, dass jeder auf seine Art und Weise glücklicher, zufriedener ist. Am Besten geht das, wenn wir uns jeden Tag darauf fokussieren, was in unserem Leben bereits gut läuft und einander gaaaaanz viel darüber berichten.

Allein glücklicher werden ist schwer. Es ist vom großen Vorteil, sich mit Menschen zu umgeben, die ihr Glück bereits gefunden zu haben scheinen. Hier sind meine fünf Gründe, sich mit zufriedenen, glücklichen Menschen zu umgeben:

1. Glück ist ansteckend

Der beste Weg, dein eigenes Glück zu finden, ist, diejenigen zu finden, die es bereits gefunden haben. Menschen, die Zufriedenheit ausstrahlen, wissen, wie man diesen Zustand pflegt wie man Glück mit anderen teilt. Gehe gedanklich die Liste deiner Freunde, Verwandter und Bekannten durch und finde raus, wer am glücklichsten zu sein scheint. Verbringe möglichst viel Zeit mit diesen Menschen und du wirst sehen, dass deine Sicht auf die Welt sich verändert.

2. Lachen verbindet

Wenn wir Zeit miteinander verbringen, wälzen wir gern ernste Themen. Wir philosophieren, diskutieren und finden Lösungen für Probleme. Das ist sicher eine gute Sache. Eine andere gute Möglichkeit, dich mit anderen Menschen zu verbinden ist, zusammen zu lachen und Spaß zu haben. Wer bringt dich zum Lachen? Wem kannst du mit einem Witz Bauchmuskelkater generieren? Diese Menschen sind die richtigen für das Vermehren deiner Lachfalten und deiner Glückshormone!

3. Weniger Jammern ist für alle gut

Wir alle wissen, das Leben kann schwer sein. Wir alle haben unsere Kämpfe. Darum ist es so wunderbar, Zeit mit Leuten zu verbringen, die sich so gut wie nie beschweren und weder Zeit noch Energie fürs Jammern aufwenden. Wir können sie blauäugig nennen oder für unverbesserliche Optimisten halten, aber es ist tut richtig gut, ein paar solcher Menschen immer wieder (und immer öfter) in unserer direkten Nähe zu haben.

4. Lerne verschiedene Bewältigungsstrategien

Wir alle haben unsere Strategien für den Umgang mit harten Tagen und rauen Zeiten. Aber es kann nicht schaden, neue Inspiration und neue Ideen aufzuschnappen. Schließlich können wir noch nicht alles berücksichtigt haben. Ein Spaziergang mit einem Menschen, der im Leben schon einiges durchgestanden und sein Glück gefunden hat, kann viele neue Perspektiven auf eigene Lage der Nation liefern.

5. Wir sind die Summe der Menschen, die uns am nächsten sind

So oder ähnlich wird dieses Sprichwort immer wieder zitiert. Nun, ich habe meine persönlichen Erfahrungen mit den Veränderungen meines Freundeskreises gemacht und ich bin zufrieden! Schau dir also die Menschen an, mit denen du oft deine Zeit verbringst und frage dich: Will ich so werden? Bewundere und respektiere ich diese Menschen? Fühle ich mich zu glücklichen Menschen hingezogen?

Wenn nicht, ist es vielleicht an der Zeit, sich neue Gesichter und neue Inspiration zu holen. Eine Unterstützung kann dabei die Monchu-Methode sein.

Übrigens, nicht jeder von uns ist gern unter Menschen. Wenn du eher introvertiert bist und dennoch deine Umgebung gestalten willst, kann Lesen von Büchern, Blogs oder Newslettern und Anschauen von Videos dein Weg sein.

Wer will, findet Wege ;-)

Herzliche Grüße,

Nadja Petranovskaja Signatur

 

 

Kann ich etwas für dich tun?

Vereinbare einen Termin mit mir!
Translate »