Das Leben ist ein Zebra, oder: Eine banale Antwort auf die Frage, wie du gesünder lebst

Das Leben ist ein Zebra, oder: Eine banale Antwort auf die Frage, wie du gesünder lebst

Ein Zebra? Das Jahr startet mit vielen Fragen und wenigen Antworten. Diese Zeilen entstehen in einer Zeit voller Widersprüche. Ich selbst war kurz davon, diesen Artikel einzustampfen, anstatt ihn zu veröffentlichen. Denn es gibt bestimmt für viele von uns gerade wichtigere Fragen als die eigene Gesundheit. Wie zahle ich die nächste Monatsmiete? Wie betreue ich die Kinder und helfe ihnen, mit der chaotischen bis nichtexistenten online Schule? Wie unterstütze ich meinen Partner? Was mache ich mit meinen Eltern, die ich nicht besuchen kann? Und während ein Teil unserer Gesellschaft alles auf die bald vorhandene Impfung setzt, gibt es unter uns genug Kritiker, Besserwisser, Zweifler und natürlich auch einfach nur gelassene Menschen, die sich ungern mit den Frage beschäftigen, auf die sie keinen Einfluss haben.

Ich beschäftige mich seit Jahren mit der Frage, wie wir gesünder in die Zukunft kommen. Denn ohne Gesundheit sind die meisten Fragen unseres Lebens – aus meiner Sicht – obsolet. Und auf diese recht einfache Frage habe ich heute eine banale Antwort. Und ja, da kommt ein Zebra drin vor. Vielleicht ist die Antwort sogar so banal, dass du zuerst verärgert sein wirst. Bereit?

Unter vielen Dingen, die du als Mensch tun kannst, um dein Immunsystem zu stärken, ist keins so sehr in deinem Circle of Influence, wie das Lachen. Du weißt, etwas lustig finden und einfach so loslachen. Oder sich bewusst eine Komödie anschauen statt eines Krimis. Oder sich die millionenfach vertretenen Fail-Videos auf Youtube reinziehen, wo andere Menschen etwas ungeschickten anstellen und (meist) lustig umfallen.

Dank Internet haben wir alles, was wir zum Lachen brauchen, stets dabei. Wir können uns Standup Comedians anschauen oder Charlie Chaplin. Tiervideos oder unsere eigenen Kinder. Comedy-Serien oder Comic-Zeichnungen. Wir können auch einander anrufen und uns lustige Geschichten aus der Vergangenheit erzählen.

Weißt du noch, damals….?

Ein Kind lacht ca. 400 Mal am Tag. Erwachsene Menschen nur ca. 15-20 Mal. Ich finde das ziemlich traurig – haben wir Erwachsene doch auf keinen Fall weniger zum Lachen. Wir erleben genau so viele Dinge, die verwunderlich und urkomisch sind. Letztens sah ich aus dem Fenster, wie eine Taube recht ungeschickt auf einem dünnen Ast landete und fast runterfiel, und ich konnte mich bestimmt fünf Minuten nicht vor Lachen einkriegen, so lustig fand ich diese Szene.

Gibt es nichts in der Gegenwart zum Lachen? Erzählt einander Geschichten. Etwas ausgeschmückt und ins rechte Licht gerückt, haben wir in unserem Leben alle etwas erlebt, worüber andere lachen können.

Meine Kinder, 19 und 17 Jahre alt, lachen auch recht viel, besonders über die Chats mit ihren Freunden. Es ist großartig, ihr Schnauben und das aufflammende Lachen zu hören, wenn sie sich mal in eine Chat-Diskussion reinbegeben. Sie können aber auch wirklich über eine absolute Kleinigkeit lachen. Über Schreibfehler oder neue Emojis, über ihre eigenen Avatars bei Snapchat und die Frisur ihrer Lehrer. Oh, Lehrer, da gab es früher immer viel Potenzial zum Lachen!

Lachen stärkt das Immunsystem

Ich schreibe diesen Text aus Überzeugung, dass wir alles in uns haben, was uns gesund hält. Wir sind von Natur aus perfekt ausgestattet, jeder Krankheit Paroli zu bieten. Leider bin ich nicht der Mensch, der so witzig schreibt, dass du vor Lachen vom Stuhl fällst, daher schmeiße ich dich mit ein paar Fakten zu:

  • Lachen wird seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich untersucht. Die Wissenschaft dazu nennt sich Gelotologie.
  • Einer der ersten Gelontologen – William F. Fry von der Stanford University – untersuchte die Auswirkungen des Lachens auf den Körper. Dazu wurde unter anderem Blut abgenommen und untersucht. Auch Muskelaktivität und andere Körperfaktoren wurden nach und nach untersucht.
  • Durch das Lachen wird dein körpereigenes Immunsystem aktiviert. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass regelmäßiges Lachern die Anzahl der Gamma-Interferon, Killer T-Zellen und Antikörper steigert. Gamma-Interferon ist eine hormonartige Substanz, die die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen aktiviert und koordiniert. Die Killer T-Zellen hingegen vernichten bereits infizierte Zellen. Inzwischen gibt es mit der Psychoneuroimmunologie ein weiteres Fachgebiet, das genauer erforscht, welche Folgen es für unsere Gesundheit hat, ob wir fröhlich oder traurig sind.
  • Man spricht beim Lachen vom Inneren Joggen, da beim Lachen ca. 300 Muskeln angespannt werden.
  • Durch die stark angeregte Atmung wird dem Körper verstärkt Sauerstoff zugeführt, Verbrennungsvorgänge und Stoffwechsel im Körper werden beschleunigt.
  • Lachen vermindert Produktion der Stresshormone Cortisol und Adrenalin (über diese und andere Hormone habe ich in meinem letzten Blogartikel geschrieben) und setzt Endorphine frei, die sowohl schmerzlindernd als auch schmerzunterdrückend wirken. Dadurch kann das Lachen zu einer schnelleren Genesung beitragen – aus diesem Grund gibt es in vielen Krankenhäusern die Clowns, die mit Kindern spielen.

Die Liste können wir gern weiter fortführen. Denn Lachen hat über die erwähnten Punkte hinaus auch einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem und erhöht den Level, ab dem wir Belastungen als Stress empfinden. Auch andere psychische Leiden, die mit Frust anfangen und mit Burnout enden, rücken durch das Lachen in weitere Ferne. Insgesamt macht das Lachen uns stärker und auch attraktiver für andere Menschen, was wiederum Einfluss hat auf die Intensität der sozialen Beziehungen. Und soziale Beziehungen, das wissen wir ebenfalls aus zahlreichen Forschungsergebnissen, sind unabdingbar für das gesunde Leben. Darüber vielleicht später mehr.

Es geht!

Ich weiß, dass so manche Ratschläge und platte Kalendersprüche in einem unpassenden Moment recht unpassend und wenig glaubwürdig zu sein scheinen. Wie soll mir das Lachen helfen, wenn mir gerade nach Heulen zumute ist? Wie soll ich mich bitte unter die Menschen begeben und mit ihnen lachen, wenn ich mich selbst gerade nicht ausstehen mag?

Ich kenne solche Momente zugenge. Das Leben ist eben ein Zebra – und nach jedem schwarzen Streifen kommt ein heller Streifen dazu. Wenn du also gerade in einem dunklen Lebensstreifen steckst, müde und enttäuscht, dann sage dir eins:

Es geht! Ich kann immer über etwas lachen. Und wenn das nichts in meinem eigenen Leben ist, dann eben über Tom und Jerry. Oder über Charly Chaplin. Oder über ungeschickte kleine Kätzchen, die ihre ersten Gehversuche unternehmen. Oder über die völlig sinnlosen Memes, die es im Internet noch und nachher gibt. Und irgendwann können wir dann auch wieder über uns selbst lachen.

Über unsere Sturheit, unseren Talent, uns selbst bemitleiden zu können. Wir sind ein wunderbares und sehr talentiertes Wesen, Wir können so vieles. Und das wichtigste in dieser Zeit – so scheint es mir – wir können uns selbst von innen gesünder machen und diese Gesundheit – ganz ohne äußeren Einfluss – ausbauen und behalten.

Wenn du mir nicht glaubst, rufe mich an. Ansonsten: gehe und finde etwas, worüber du heute lachen kannst, Allein oder mit jemandem zusammen.

Es geht!

petranovskaja Unterschrift signatur

Das “Gesünder in die Zukunft” Tagebuch

  1. Aufbruch, gesünder in die Zukunft
  2. Denke nicht an den rosa Elefanten
  3. Die Wellen des Lebens
  4. Singen, falsch und richtig
  5. Umarme dich selbst
Umarme dich selbst

Umarme dich selbst

Umarme dich selbst. Das ist etwas, das du jeden Tag tun kannst.

Umarme dich selbst, mit deinen eigenen Armen. Spüre die Wärme und die Liebe.

Umarme dich selbst, weil das etwas ist, das jeder von uns braucht. Und weil 2020 uns diese einfache Geste des Miteinanders drastisch eingegrenzt hat.

Wer viel umarmt, umarmt flüchtig.

Aus Sizilien

Paradoxien

Distanz bedeutete in 2020, dass wir einander wertschätzen und schützen wollen. Paradox, sind wir das doch ganz andersrum gewohnt. Menschen, die sich bei einer Begegnung umarmen, ist ein natürliches Bild, welches tief in unseren Bildern des normalen Lebens abgelegt ist. OK, manche Völker begrüßen sich eher mit einem Nasenstubs oder einer Stirn-Berührung, aber auch diese Geste ins in diesem Jahr rar.

Ich habe vor kurzem den Film “Tatsächlich… Liebe” geguckt, mit Hugh Grant, Emma Thompson, Colin First, Keira Knightley und vielen weiteren großartigen Schauspielern. Der Film startet und endet am Flughafen Heathrow, wo Menschen in dem Ankunftsbereich gefilmt werden. Ich habe geheult wie ein Sommerregen, warm und lautlos.

Was, wenn diese Bilder noch länger bloß Kino bleiben? habe ich mich gefragt. Wir werden aktuell scheibchenweise auf einen möglichen Termin vertröstet, wo wir einander wieder treffen und umarmen dürfen. Monat für Monat werden wir gebeten, uns nicht zu treffen – und wenn schon, dann uns nicht zu umarmen.

Wissenschaft

Was die “Free hugs” so populär gemacht hat, ist die Tatsache, dass Umarmungen uns besser fühlen lassen. <In einer Umarmung schüttet unser wunderbarer Körper Botenstoffe aus, die im Volksmund als „Glückshormone“ bezeichnet werden. Eine bunte Mischung aus Dopamin, Endorphinen, Noradrenalin, Oxytocin und Serotonin.

Die kleine Hormonkunde:

  • Dopamin ist der wichtigste Botenstoff für unsere Glücksempfindungen. Als “Bote” leitet es Gefühle und Empfindungen im Körper weiter und steuert die Durchblutung der inneren Organe, damit Impulse an die Muskeln weitergegeben werden. In Kombination mit frischer Luft und Bewegung führt es mit Serotonin und Adrenalin zum lebendigen Wohlfühl-Mix.
  • Endorphine funktionieren als körpereigenes Schmerzmittel und mildern Erschöpfungssymptome. Darüber hinaus regulieren sie das Hungergefühl, unsere Stimmung und die Produktion von Sexualhormonen.
  • Noradrenalin hebt unsere Laune, steuert unseren Wachheits- und Aufmerksamkeitsgrad, steigert die Motivation und fördert die geistige Leistungsbereitschaft.
  • Oxytocin ist dafür bekannt, Gefühle von Angst und Stress zu reduzieren, allgemeines Wohlbefinden zu fördern und die kognitive Empathie bzw. die soziale Kompetenz zu steigern.
  • Serotonin nimmt an Prozessen im zentralen Nervensystem teil und wirkt sich auf unser Schmerzempfinden, Schlaf- und Sexualverhalten und den emotionalen Zustand aus. Insbesondere wenn die Tage wieder länger und heller werden, übernimmt das Serotonin das Regiment und sorgt für mehr Elan. 

Was die Wissenschaft uns mit diesen Fakten sagen möchte? Dass eine Umarmung ein wunderbares Mittel ist, uns selbst gesund zu erhalten. Und weil wir gerade in den Feiertagen 2020 weniger Umarmungen erleben, also sonst üblich, sollten wir auf uns aufpassen und unsere Batterien nicht zu sehr leer werden zu lassen.

In einer Umarmung sind wir unangreifbar

Umarme dich selbst und erfreue dich daran, dass du da bist. Nimm dich so an, wie du im Moment bist und wachse aus deinem Ich für dich selbst und nicht für andere. Finde dich selbst wertvoll und sage dir, wie toll du bist. 

Nadja Petranovskaja, aus dem Podcast mit Marc Löffler

Ganz zu Beginn dieser Blog-Reihe habe ich den Begriff der Salutogenese in die Luft geworfen. Welche Umschreibung der Gesundheit ist in deinem Kopf zuhause?

  1. Gesundheit ist da und muss ab und an repariert werden, wenn sie kaputt ist. Dazu gibt es Fachleute und Mittel.
  2. Gesundheit entsteht automatisch und erhält sich von selbst, wenn sie nicht blockiert ist.

Was für mich der größte Unterschied zwischen Umschreibung 1 und 2 ist? In der ersten Beschreibung nutze ich Gesundheit als Ressource und gebe im Zweifelsfall die Verantwortung an Fachleute und Pillen ab – die sollen mich wieder heil machen.

In der zweiten Umschreibung übernehme ich die Verantwortung für meine Gesundheit und erkenne, dass ich einen Beitrag leiste.

Darum umarme ich mich, wann immer mir eine Umarmung eines anderen Menschen fehlt. Und wenn es etwas mehr sein darf, dann:

  • bürste ich mich achtsam und genüsslich die Haare
  • nehme ich mir reichlich Zeit für die Hautpflege im Bad (Duschgel, Seife, Pflegeartikel für Haut und Haar mit wunderbaren Düften und Strukturen)
  • pflege ich meine Füße und Hände
  • verstecke ich mich unter kuscheliger Decke und genieße die Wärme auf der Haut
  • Sitzheizung im Auto ist übrigens auch toll ;-)

So umarme dich und trage die Verantwortung dafür, deine Gesundheit zu erhalten. In einer Umarmung bist du unangreifbar für Stress und die negativen Gefühle, die unser Immunsystem angreifen. Du bist unangreifbar für die negativen Schlagzeilen und die innere Unruhe, die deinen Schlaf ruiniert. Du bist unangreifbar für das Gefühl der Niedergeschlagenheit.

Und so möchte ich dich sehen – unangreifbar, stark und zuversichtlich.

Ich umarme dich, gedanklich. Vom Herzen. Die inneren Bilder und die Bilder aus dem Film “Tatsächlich… Liebe” unterstützen mich dabei, diese Umarmung nicht beliebig zu machen.

petranovskaja Unterschrift signatur

Das “Gesünder in die Zukunft” Tagebuch

  1. Aufbruch, gesünder in die Zukunft
  2. Denke nicht an den rosa Elefanten
  3. Die Wellen des Lebens
  4. Singen, falsch und richtig
Denke nicht an den rosa Elefanten!

Denke nicht an den rosa Elefanten!

Was unterscheidet die beiden Sätze: “Denke nicht an den rosa Elefanten!” und “Denke an eine grüne Schildkröte!”?

An sich nichts. Denn in beiden Fällen denkst du an das wundersame Tier. Unser Gehirn kann das Wort “nicht” nämlich nicht verarbeiten. Daher sind die meisten mit “nicht” formulierten Verbote bei den Kindern weniger wirksam, als achtsame Gebote, wie die Kleinen sich im Alltag bewegen sollen.

“Vergiss nicht, … zu tun” ist weniger wirksam als “Denke an …”.

Am Beispiel Corona und Impfstoff: alle Hoffnung scheint sich auf den Zeitpunkt zu fokussieren, wo eine wunderbare Flüssigkeit unsere Körper davor bewahrt, krank zu werden. Jetzt werden auch schon die Wahrscheinlichkeiten, nicht krank zu werden, in den Nachrichten durchgesagt.

Seriously?

Darum höre ich zum Beispiel auch auf, die Wochen des Corona-Tagebuchs zu zählen und wende den Fokus zu etwas, was ich statt des rosafarbenen Elefanten (nicht krank werden!) sehen möchte:

Ich will jeden Tag gesund leben.

Was das mit der grünen Schildkröte zu tun hat, darauf komme ich ein anderes Mal zurück.

Samstag

Zusamstag. Danke an Thomas für dieses Wort! Wir waren damit beschäftigt, unser Zuhause hübscher und winterfester zu machen. Ein kleiner Ausflug zu Bauhaus war gefühlt wie Shopping Mall in Californien – was viele Tage Home Office so mit uns machen!

Sonntag

Zusamstag 2. Langes Frühstück, langer Spaziergang mit Freunden, Zeitschriften und Bücher blättern auf dem Sofa und wegen eines Vodafone-Problems kein Film am Abend. Sterne gucken aus dem Fenster. Sein, nichts tun.

Montag

Facilitators Remote Café. Was für ein Start in die Woche! Wir haben gesungen, iranische Musik gehört und über Strickmuster und nationale Gerichte gesprochen. Wie können wir alle so handeln, dass mehr Diversität sich eingeladen fühlt?

Dienstag

Unternehmerinnen 2021 Treffen. Ich lerne, dass ich milder zu mir sein sollte. Sein.

Mittwoch

Statt morgens gleich in dem PC zu verschwinden und fleißig zu sein, übe ich “Mehr sein, weniger tun“. In der Dusche Michael Jackson singen und später in der Morgensonne zu Paul McCartney tanzen.

Apropos:

Das Lied/Gedicht/Text der Woche

kommt von meinem Lieblingsbeatle und ist definitiv empfehlenswert. Hören, tanzen, mitsingen:

You got to ac-cent-tchu-ate the positive
E-lim-i-nate the negative
And latch on to the affirmative
Don’t mess with mister inbetween
You got to spread joy up to the maximum
Bring gloom down to the minimum
And have faith, or pandemonium
Liable to walk upon the scene

To illustrate my last remark
Jonah in the whale, Noah in the ark
What did they do, just when everything looked so dark?
Man, they said, we better
Ac-cent-tchu-ate the positive

E-lim-i-nate the negative
And latch on to the affirmative
Don’t mess with mister inbetween

Darüber hinaus an diesem Mittwoch: ein wunderbarer Strandspaziergang und der erste Glühwein des Jahres mit Gesine. Ein Geschenk!

Donnerstag

In USA ist diese Woche Thanksgiving. Ein Fest, das hauptsächlich wegen der riesigen Truthähne berühmt geworden ist. Entstanden als die amerikanische Abwandlung des Erntedankfestes, ist das der wichtigste Familienfeiertag im amerikanischen Alltag. Ein Tag, an dem man an das Jahr denkt und sich für alles bedankt, was geschehen ist. Ich finde, das ist eine gute Inspiration für ein gesundes Leben.

Ein Brauch, den es in meiner Familie auch gab, ist es beispielsweise, dass zwei Familienmitglieder am Tisch das Gabelbein (einen Knochen mit zwei Enden – „Wishbone“ genannt) des Truthahns jeweils mit dem kleinen Finger auseinanderziehen, bis es in zwei Teile zerbricht. Der, dessen Stück größer ist, hat einen Wunsch frei. Das haben wir allerdings immer mit dem Hähnchen-Gabelbein gemacht.

Wofür bist du heute dankbar?

Freitag werde ich ein Training moderieren. Und danach nur noch sein.

Jedi-Aktion der Woche

Mehr sein, weniger tun – dafür brauchst du nicht unbedingt mehr Zeit. Widme dich Dingen, die dir gut tun, mit einer Hingabe, die sonst auf der Strecke bleibt. Kämme dein Haar ganz liebevoll, putze deine Zähne achtsam, als würdest du das zum ersten Mal im Leben tun. Blicke aus dem Fenster als wärest du auf dem Raumschiff Enterprise – was hast du noch nie bewusst angeschaut? Sei ganz bei dir. Sei mild und liebevoll mit dir und deinen Gefühlen. Sei.

Viel Spaß dabei wünscht dir

petranovskaja Unterschrift signatur
Was wir in den nächsten 12 Monaten tun… (Woche 9, Störung)

Was wir in den nächsten 12 Monaten tun… (Woche 9, Störung)

Es ist Woche 9 seit Corona, und ich habe das Gefühl einer Störung. Einer Störung in unserem ganzen sonst so gut funktionierendem System.

Es ist die Woche, in der sehr viele Büro-Mitarbeiter zurück in die Büros geordert wurden. Es ist die Woche, in der es in Hamburg wieder Staus auf der Straße gibt. Als wäre nichts gewesen.

Gleichzeitig ist mir ganz schlecht vor all den Impulsen und Möglichkeiten, die in meiner virtuellen Blase auftauchen. Kurse, Meetups, Dialoge, sich gemeinsam betrinken – alles online, versteht sich.

Waren all diese Reize auch vorher schon da?

Meine Baustelle liefert mir eine perfekte physische Bestätigung: Ein Rohr, das in der Wand ist, hat Leck, und bei meiner Nachbarin unten werden die Schränke nass.

Eine Störung halt. Beim letzten Mal wurde genau das Rohr schnell geflickt und die Wand wieder zugemacht. Jetzt wird diese schwer zugängliche Stelle uns dazu zwingen, die einzige Ecke der Wohnung anzugehen, die wir lassen wollten: die Küche.

Wusa. Wer “Bad Boys” geschaut hat: Wusa.

Bilder der Woche

petranovskaja corona tagebuch stoerung 7
Arbeiten auf der Baustelle #läuft
petranovskaja corona tagebuch stoerung 6
Die Ameisen auf der Elbchaussee tragen auch einen Mund-Nasen-Schutz
petranovskaja corona tagebuch stoerung 5
Als wäre nichts gewesen: Abendblick aus dem Fenster
petranovskaja corona tagebuch stoerung 4
Auf der Baustelle wird geklopft, gesägt, ge-hand-werk-t
petranovskaja corona tagebuch stoerung 3
Draußen vor der Stadt fängt der Raps an zu blühen
petranovskaja corona tagebuch stoerung 2
Beim Spaziergang mit meinem Sohn entdecken wir dieses Zitat…
petranovskaja corona tagebuch stoerung 1
Es wird schon. Wann, wie?

Hand-Werk

Ich liebe deutsche Sprache. Immer und immer wieder erzählt sie mir so tolle Geschichten.

Wir haben Hände, die tolle Werke vollbringen können. Jeder von uns hat sein Handwerk. Der eine macht etwas physisches, der andere erzeugt Werke durch das Tippen auf der Tastatur. Haben wir eine gute, gesunde Beziehung zu dem, was wir tun?

Unser Bauleiter ist da, vom Beruf Mauerer. Wir sitzen zwischen den Schutt und Bruch-Häufchen auf der Terrasse, die wir gerade aufgerissen haben und reden in der Abendsonne. Und dann spricht er von seinen Händen. Er regt sich darüber auf, dass es Mauerer gibt, die Wände mit Handschuhen bauen, weil sie dann ihre Finger weniger verletze würden. Wie soll denn das gut werden, was sie bauen? Sie spüren nicht, was sie tun! Sie fühlen die Schnur nicht, die die Gerade markiert, und so entsteht Pfusch.

Ich bin auch ein Handwerker. Ich komme zu Unternehmen und Teams und helfe ihnen, etwas ab- oder aufzubauen. Und dann gehe ich wieder. Und es ist wichtig, dass meine Arbeitsergebnisse wirkungsvoll und dauerhaft sind.

Es fällt mir auf, wie sorgsam er mit seinen Händen umgeht. Wie er sie jedes Mal liebevoll wäscht und anschaut. Ein Handwerker! Noch nie war dieses Wort für mich so unterschätzt.

Was mich zum letzten Thema meiner Wochenreflexion bringt:

Fragilität

Letzte Woche schrieb ich darüber, wie fragil wir sind. Über das empfundene Klirren in der Luft. Über das Zerbrechen und kaputt gehen. Meine liebe Freundin Birgit hat das wunderbar mitgefühlt und weiter entwickelt, und es ist ein Wort entstanden:

FR(agment)AGIL

petranovskaja Birgit dierker fragmentagil

Zwischen diesen Worten und Gedanken, mitten im Abbruch und mit der Störung der Wasserleitung, da denke ich viel darüber nach, wie wir wirkungsvoll bleiben oder noch wirkungsvoller werden.

Bestimmt nicht, indem wir einfach zurück in die Büros gehen und alles so weiter machen wie bisher.

Vielleicht komme ich irgendwann auch wieder zum Thema Antifragil, welches mich seit vielen Jahren – dank des Buches von Nicolas Taleb – so begeistert. Und ein Gedanke zum Schluss:

Auch all diejenigen, die jetzt Gewinner zu sein scheinen, weil sie alles digitalisiert haben, sind – aus der Sicht der Antifragilität – nicht automatisch sicher. Ich meine, selbst Unternehmen wie Uber und Airbnb kündigen jetzt massenhaft Mitarbeiter. Stellt euch einfach nur vor, der nächste Virus ist ein Computervirus und wir sind angewiesen auf … uns selbst!

Was dann?

Eine gute Frage für Woche 10, finde ich. Was meinst du?

petranovskaja Unterschrift signatur

Mein Corona Online-Tagebuch: Woche 1 (Stammhirn) | Woche 2 (umlernen) | Woche 3 (Raupen optimieren) | Woche 4 (emotional) | Woche 5 (nachdenklich) | Woche 6 (baff) | Woche 7 (Abbruch) | Woche 8 (fragil)

Was wir in den nächsten 12 Monaten tun… (Woche 4, emotional)

Was wir in den nächsten 12 Monaten tun… (Woche 4, emotional)

Es wird emotional. Ich kann mich nicht davon lösen, auch ich bin mitten drin im Tal der Tränen.

Bereits letzte Woche stellte ich bei mir eine digitale Ermüdung fest. Meine liebe Freundin Birgit Dierker erinnerte mich nochmal daran, dass Reflexion nicht nur im Kopf passiert, sondern vor allem die emotionale Verarbeitung der Ereignisse bedeutet. Und da bin ich nun. Es ist emotional.

Was ist dieses ES?

Wir sagen jetzt ab und an

“Wenn es vorbei ist…”

und merken selbst, wie unterschiedlich unser Verständnis von dem ES ist. Was ist es, dieses ES? Emotional betrachtet ist es für uns etwas sehr Unterschiedliches. Zum Beispiel gibt es (hab ich gehört) Menschen, die vom Beruf Lehrer sind, und da sie keine PCs zuhause haben, feiern sie gerade einen langen bezahlten Urlaub. Ich kenne Menschen, die Angst haben, die ihren Job verloren haben. Manche sind sehr traurig, manche sind wütend. Manche sind erschöpft, verloren, erstarrt… Ich spreche mit Menschen, die gerade voll begeistert sind von dem, was dieses ES ermöglicht: remote work, Digitalisierung von Business, Hackaton mit 42 Tausend Menschen…

Mit der Change Curve betrachtet, bin ich mitten drin im Tal der Tränen. Zum einen fehlen mir meine Kinder und meine Freunde, ich möchte mir Normalität. Ohne Corona würde ich heute an einem Strand sitzen, meine Tochter und mein Sohn bei mir. Eine Woche bei meinem Dad in Mexico.

Life is what happens, while we are making other plans.

John Lennon

Zum anderen akzeptiere ich (emotional), dass es kein zurück mehr geben wird. Wann immer dieses ES vorbei ist, wir werden in einer anderen Welt wieder frei auf die Straße gehen können.

Stimmung konsolidieren

Es sind so viele Stimmen und Stimmungen da, wie soll ich da mir selbst zuhören können? Welche der lauten Stimmen, welche der emotionalen Lagen lassen wir an uns ran? Wem erlauben wir Zutritt in unser Denk- und Fühl-System?

Spannend finde ich, wie du dich entscheidest – wie filterst du? Wo nickst du? Was machst du, wenn die Information nicht auf dein sofortiges “Ja, so ist es!” trifft? Hier ein Ausschnitt, der mich heute erreichen durfte (aus dem Interview der ZEIT ONLINE mit dem Risikoforscher Gerd Gigerenzer:

Gigerenzer: Eher nicht. Wichtiger wäre es, individuelle Risikokompetenz zu entwickeln.

ZEIT ONLINE: Was bedeutet das?

Gigerenzer: Risikokompetenz hat eine kognitive Komponente, also: verstehen, was passiert. Und es hat eine soziale Komponente, nämlich Verantwortung zu übernehmen. Aktuell heißt das: keine Partys feiern und dann die Großeltern besuchen, sich sozial verhalten und nicht hamstern.

Wir wissen nicht, was wir nicht wissen …

… aber wir verstehen immer besser, dass es vieles gibt, das wir nicht oder nur ein bisschen wissen. und das macht uns verrückt, mürbe. Das denkende System fordert Recht auf Recht haben. Experten fangen an, sich zu streiten. Andere treten aus der Öffentlichkeit zurück. Die Umwelt atmet auf – oder doch nicht? Die Daten und Zahlen gaukeln und Klarheit vor, dabei sind wir doch dumm wie Brot.

Und emotional? Auch da – ein hin und her. Morgens ein Hauch Hoffnung, dann doch wieder alles zurück. Gestern ging etwas ganz gut, heute ist es wieder anstrengend.

Weil wir es versuchen, uns möglichst schnell zu adaptieren und so zu tun, als wäre dieses ES nun OK oder “normal”, dreht unsere emotionale Welt durch. Es ist ein bisschen wie bei einem Transatlantik-Flug: Der Körper reist schneller als die Seele.

Ich habe nun diese Woche entschieden, meiner Seele Zeit und Raum zu gebe, Kalender aufgeräumt. Schreibtisch aufgeräumt. Mails unbeantwortet gelassen.

Stay calm and drink tea

Aus dem Aktivismus der ersten Wochen wurde eine kleine Gelassenheit immer lauter. Ich kann es aushalten, nicht zu wissen, wie es weiter geht. Ich habe auch Telefonate und Videocalls ohne ein pragmatisches, businessbezogenes Ziel. Ich schreibe Tagebuch. Ich schaue aus dem Fenster und trinke Tee.

Das ist das Leben. Es ist, was da ist.

Und jetzt gerade ist es emotional.

You recognize all you can do for now is all you can do for now.

Michael Neill, Inside Out Revolution

Und die Ungewissheit der nächsten Tage? Die kann mich mal.

petranovskaja Unterschrift signatur

Mein Online-Tagebuch: Woche 1 | Woche 2 | Woche 3

Beitragsbild von Aliyah Jamous on Unsplash

Wie die DSGVO mir geholfen hat, mich selbst zu finden

Wie die DSGVO mir geholfen hat, mich selbst zu finden

DSGVO: Heute tritt die seit zwei Jahren gültige Daten-Schutz-Gesamt-Ver-Ordnung in Kraft.

  • Die Welt verdreht die Augen.
  • Die Welt steht still (weil alle nur noch entsprechende Mails in ihrem Posteingang finden).
  • Die Welt dreht sich mit gleicher Geschwindigkeit weiter (weil wir weiterhin Mails bekommen werden, die uns größere Genitalien oder einen unerwarteten Lotto-Gewinn versprechen).

Was hat uns nun dieses panikmachende Datum gebracht?

Es hat gezeigt, wer wir sind. Wie wir ticken.

Angstgetrieben. Konform. Lemmling-artig.

Sieben Unternehmen / Webseiten, die ich kenne, haben ihr Geschäft (zumindest vorübergehend) geschlossen.

Einige meiner selbständigen Kollegen haben sich aus WhatsApp und Co. abgemeldet.

Es gibt Stimmen, diese Verordnung würde vor allem Kleinunternehmer und Mittelstand treffen.

Und in China fällt ein Sack Reis um.

Was ich damit sagen will?

Start with why

In einem russischen Theaterstück gab es eine magische Formel: “1-2-3 – und nichts geschah!” Nehmen wir mal an, es gäbe kein DSGVO – war wäre dann immer noch das Selbe?

Hoffentlich hat die DSGVO keinen Einfluss auf den Grund, warum wir das alles tun. Wir stehen auf, um in der Welt etwas zu bewegen. Zu verändern. Schöner zu machen. Um jemandem zu helfen. Um etwas zu erfinden oder zu erstellen. Das wir dabei nur in einer Interaktion mit unseren Kunden weiter kommen ist logisch. Dass wir eine langfristige Beziehung mit unseren Kunden anstreben, ist mehr als logisch – es ist lobens- und erstrebenswert.

Wir sammeln keine Daten. Wir tun unsere guten Taten.

Wer also mit einem tollen Why unterwegs ist, für den verändert die Verordnung nichts.

Back to the roots

Für mich persönlich waren die letzten Wochen eine willkommene Staub-Aufwirbelung. In den Gesprächen mit Experten, Kollegen, Freunden und in sehr vielen Beiträgen online suchte ich meine Antwort auf die Frage: Warum mache ich das? Warum habe ich eine Webseite? Warum habe ich damals diese Webseite online gestellt?

  • Wofür?
  • Für wen?
  • Aus welchem Grund?

Nachdem die Aufregung sich legte, der Puls normal wurde und die technisch-juristischen Anpassungen abgeschlossen waren, war mir auch meine Antwort klar. Diese Webseite wurde als Blog gestartet. Als mein persönliches Online-Tagebuch. Es ging mir damals weder um SEO, noch um meine Reichweite noch um etwas anderes, was mit dem mathematischen Wert messbar wäre. Damals – 2008 (!) – habe ich die Online-Welt gerade erst entdeckt, indem ich mich auf einer Photo-Plattform rumgetrieben habe, und mein erster Blogbeitrag wurde entsprechend kurz:

Das passt. Hallo, Welt! Auch wenn’s noch nicht so aussieht, wie es sollte, es ist rot und es ist online.

Morgen sehen wir weiter.

Der berühmte “Hallo Welt” Beitrag (jeder, der einen neuen Blog über WordPress aufmacht, bekommt einen Beispiel-Beitrag mit genau diesem Titel vorgegeben) wurde von meiner Photo-Clique gefeiert, und so machte ich munter weiter und postete kurze und längere Notizen aus meinem Leben mit lustigen Titeln wie “Wer nur eine kleine Pfanne hat, braucht keine großen Fische zu fangen” oder “Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun” (echt lesenswert!). Ich schrieb wie es kam, ohne Backlinks zu setzen, auf Grammatik und SEO Regeln zu achten und die empfohlene Lesbarkeits-Struktur einzuhalten.

Ich war einfach nur ich. Präsent. Authentisch. Echt. 

Es machte Spaß. Es wurde gelesen. Meine mitgeposteten Photos waren wohl auch nicht ganz doof – mein Blog war eine Zeit lang auf Platz 80 aller Photoblogs in Deutschland. Dabei war ich ein absoluter Amateur.

Ein Amateur, der Spaß hatte.

Essentialism

Bis 2014 habe ich so viele Texte geschrieben, dass diese – ohne Bilder – ein Buch mit über 500 Seiten ergeben würden. Schriftsteller schreiben natürlich mehr, aber ich hab ja nur ein Tagebuch geführt. Ein geklicktes, gelesenes, kommentiertes, lebendiges…

Und dann kam die verfluchte Kommerz ins Spiel. Es hieß, man könne Geld im Internet verdienen. Man könnte einfach mal vom Strand bloggen und das Geld purzele auf das Konto.

Ich hab es tatsächlich versucht. Ich habe es tatsächlich eine Zeit lang hinbekommen.

Nur machte es Null Freude. Weil ich anders schreiben und denken musste, damit das Geld auf das Konto kommt. Ich war unfrei. Ich tat Dinge, die nicht per se meine waren. Es war nur teilweise toll. Und der andere Teil war … unwesentlich. Nicht wichtig. Nicht wert, ihn aufrecht zu erhalten. Leicht wegzulassen. Doch statt mich “back to the roots” zu besinnen und zurück zu meinen Blog-Wurzeln zu kommen, habe ich zwischen 2014 und jetzt mehrfach versucht, das doch irgendwie anders und so weiter…

Damit ist nun Schluss.

Natürlich schreibe ich heute nicht wie 2008. Selbstverständlich kann ich viele der Erkenntnisse der letzten Jahre nicht mehr aus dem Kopf schlagen.

Und gerade deswegen werde ich das aktuell so populäre Modell der Ambidextrie für mich nutzen:

petranovskaja ambidextrie ambidextrous innovation zukunft

Ich behalte bei, was schon immer gut war. Zum Beispiel, regelmäßig schreiben. Ich optimiere, was nicht so gut war. Zum Beispiel diese langweiligen auf SEO abgestimmten Blog-Titel, die spätestens dann, wenn jeder sie benutzt, alle nur noch langweilen. Ich kehre zurück zu meinen Wurzeln. Echt sein. Freude haben. Lächeln. Schreiben.

Vielleicht wird das jetzt wieder ein online Tagebuch einer gern reisenden Psychologin, die es liebt, mit Menschen zu arbeiten.

Ich gehe damit eine Menge Risiken ein. Könnte man meinen. Oder gemäß der russischen Formel:

“1-2-3 – und nichts geschah!”

Was immer kommt: ich freue mich darauf.

Danke, liebe DSGVO, für diese innere Klärung!

petranovskaja Unterschrift signatur