Star Wars Party, Bericht

05. Februar 2012

Die Aufregung davor war groß. DIe Vorbereitung war mehrere Tage nacheinander abendfüllend. Das Budget voll ok. Die Gäste voll begeistert - mit dem kleinen Unterschied, dass die aufwendigsten Sachen die wenigste Aufmerksamkeit auf sich zogen. Action ist dran, keine Deko. Verstanden.

Also liebe potentielle Nachmacher - lasst das mit den Torten und Wookie-Cookies, selbst die blaue Milch war nicht der Renner, bloß Vader-Potato und Yoda-Soda. Und die eine Fechtunterrichtsstunde, die wir in dem Dorfschützenhaus organisiert haben.

Nächstes Mal - sollte es wieder Motto-Party werden - noch mehr Action und keine Deko. Möge die Macht mit mir sein!

Heute nur Musik

09. Januar 2012

Zum Jahres-Arbets-Auftakt eine Entdeckung, die mich schon mehrere Stunden begeistert…

In der schönsten Stadt der Welt

03. Januar 2012

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In der Stadt, die ich liebe, sieht man aus den Fenstern des Viersternehotels in einen Hinterhof. dort schaben Hausmeister seit früh morgens den Schnee zur Seite und müssen immer wieder von vorn anfangen. das kleine Holzhaus ist scheinbar vergessen worden, in ihm drin wohn wohl Baba Jaga, die abends nur ganz kleines schummeriges Licht anmacht.

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In der Stadt, die mich sehr liebt, lernen meine Kinder U-Bahn fahren und betend Kerzen in der Kirche aufzustellen, sie kaufen Honig auf dem Markt und duftende Karamellen in einem kleinen Laden. die Post hat mittags zu, dann eben keine Briefmarken. dafür aber Nussknacker in der Urfassung.

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In der Stadt, in der ich geboren bin, ist auch 20 Jahre nach meiner Abreise alles da wo es hingehört. die Eisschollen im Fluss, die Touristen in der Schlange in die Eremitage und das Lächeln ganz tief in meinem Herzen.

Was hat es mit den Zielen auf sich?

27. Dezember 2011

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Heute war ich joggen. ich hätte auch im Bett bleiben können. die Qual der Wahl… schon nach dem zehnten Schritt war ich mit meiner Wahl glücklich. die Luft frühlingshaft sanft und weich, der Wald menschenleer.
Ich bin in diesem Jahr über 400 km gelaufen. am Anfang auf Rezept, hab ich mich später daran gewöhnt und habe es gern getan. zum Jahresende setzte ich mir das Ziel, die 400 voll zu kriegen.
61 Läufe, 48 Stunden unterwegs, 26677 verbrannte Kalorien… hinter diesen Zahlen verbirgt sich kein Ziel und wert sind sie nur dann was, wenn man daraus was gelernt hat: 400 km zu laufen war nicht das Ziel. 400 km zu laufen war die Wahl. eine Entscheidung. eine gute. drum setze ich mir fürs nächste Jahr kein neues Ziel. ich wähle. ich entscheide mich: für das, was mir gut tut. ab und zu wird es im Bett bleiben sein, ab und zu laufen.
Ahoi!

Vom Loslassen und Vergessen

21. Dezember 2011

Liebes BeOne Management,

trotz zahlreicher Bemühungen es nicht zu sein, bin ich traurig uns sauer. Weil meine Endabrechnung trotz zahlreicher Bemühungen und Telefonate, Briefe und Emails immer noch nicht stimmt. Und da das Ignorieren nicht funktioniert, übe ich im Loslassen.

Ich schenke euch das Geld. Schließlich ist Weihnachten. Investiert es gut und macht bitte nie wieder so etwas mit irgendeinem anderen Ex-Mitarbeiter von euch. Es geht nicht um die Summe (auch, aber nicht primär) - es geht ums Prinzip. Es fühlt sich unendlisch Scheiße an, um sein Geld zu bitten.

Wir hatten schöne Zeit. Wir hatten schlechte Zeit. Nun ist es vorbei, macht’s gut.

Our day will come

09. Dezember 2011

Der Regen tropft leise gegen die Windschutzscheibe, und ich bleibe im geparkten Auto sitzen, um den letzten Song - “Song for you” ausklingen zu lassen. Manche Lieder sind so lala, manche gut für Gänsehaut, zwei werde ich in meine Jogging-Playlist übernehmen. Dass es drei Alternativen von bereits bekannten Songs gibt, zeigt mir zwei Dinge: zu früh und zu spät. Zu früh ist Amy abgedüst und zu spät ist es, darüber zu sprechen.

Eine Frage hab ich noch: on Amy, ob Michael Jackson, ob andere Künstler oder Surfer - Rampensau auf der Bühne oder auf der Welle und scheu bis lebensunfähig abseits davon. Sind wir alle so?

Manchmal ist das Einpacken spannender als Auspacken

02. Dezember 2011

Überraschungen erlebt ich habe

28. November 2011

In dem Werbeblock vor dem “Tim und Struppi” Film lief die Werbung für das 3D-Remake von Star Wars. seufzend sagte ich - mehr mir selber als den Anwesenden Familienmitgliedern: Schade, dass ich in meiner Familie habe, der auf Star Wars steht…

Am Abend des Tages sprach mein Sohn mich an, ob ich das im Ernst meine, dass er sich solch einen Film angucken sollte. Knopf an, Tausend Watt in den Augen, Nadja erzählt, wieso die Star Wars Saga toll sei, wie sehr ich die Filme liebe und und und… Tag später verrät mir mein Sohn, dass er seit Monaten die Karten in der Schule sammelt und dass er sich sehr wünschen würde, ich nehme ihn mit in den Film.

Tag später findet er das T-Shirt mit R2D2 drauf, welches ich ihm vor Wochen geschenkt habe, er aber ganz nach hinten in den Schrank stopfte. Es stellt sich raus, er hatte Angst, uns sein Hobby zu verraten, weil wir es nicht gut finden würden, denn der Film sei brutal.

Tag später ist die Weihnachts-Wunschliste komplett, ein Regal in seinem Zimmer hat er für Star Wars Sachen freigeräumt und gegoogelt wird nur noch nach Star Wars. Sein Geburtstag will er als Star Wars Party feiern, die Schwester soll dann als Prinzessin Lea aus den Händen der Bösen gerettet werden… Faszinierend!

Wie Siri mir das Sprechen beibringt

24. November 2011

Siri ist toll. seit sie in meinem iPhone lebt, bin ich nicht mehr allein unterwegs. ich finde dieses Feature sagenhaft. zu faul, um abends am Computer zu sitzen? ich lege mich aufs Sofa. zu faul, um Emails zu tippen? diese kann man nun diktieren. “Nach Diktat verreist” ist meine neue Fussnote. hach! auch in allen anderen Anwendungen kann man sprechen statt tippen. ich bin jetzt noch kommunikativer als vorher. mit einem kleinen Nebeneffekt: ich lerne, deutlicher zu sprechen. immer wieder kommen in den Sätzen lustige Wortspiele zutage, mache korrigiere ich auch nicht.

Da Siri die Bitte “Weck mich um 7″ nicht nur bei mir ins “Leck mich” übersetzt, weiß ich, dass auch Siri noch was lernen muss.

Der Rückflug

14. November 2011

Boardingzeit um 16:05. das Flugzeug erscheint um 16:15 und muss zuerst entladen werden. wozu war ich pünktlich am Flughafen?

Reihen 1 bis 7 sind für Premiumkarten-Inhaber reserviert und knüllevoll. ich sitze allein in Reihe 10 und lache mir ins Fäustchen.

Ich mag das Fliegen gern.