Überall lese ich etwas über das “new normal”. Bisher hat es mich stutzig gemacht, und ich wusste nicht, warum.

Gestern war ich in einem sehr wertvollen Termin: Soziodrama mit den Jungs von Komfortzonen. Und wir haben gemeinsam in einem sehr tiefen und emotionalen Gespräch festgestellt:

Es gibt kein “new normal”. Weil das bedeuten würde, dass dieses neue Etwas schon existiert – zumindest in unseren Gedanken und Vorstellungen – und wir es nur noch herstellen, aufbauen müssten.

Dabei weiß doch niemand, wie es sein wird.

Wir segeln auf Sicht. Wir sind in einer komplexen, sehr komplexen Situation voller Möglichkeiten. Und es ist an uns, diese Möglichkeiten zu nutzen.

Was sagst du dazu?

petranovskaja Unterschrift signatur

PS: Manchmal ist Twitter Gold wert! So hat die kleine Diskussion dort ergeben, dass es deswegen noch keinen neuen Begriff für das “new normal” gibt, weil wir dieses Neue noch nicht begreifen. Ich liebe die deutsche Sprache, immer wieder! Wie sollen wir etwas be-greifen (greifen, umarmen, sehen, anfassen), wenn es noch nicht da ist?

Hach!

petranovskaja new normal twitter
Danke, Twitter!

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