Zwei sichere und umwerfend sympatische Wege, dich in deine To Do Liste zu verlieben

Zwei sichere und umwerfend sympatische Wege, dich in deine To Do Liste zu verlieben

Boah, was für eine Titelzeile! Wenn du jetzt sehen könntest, wie breit ich grinse! Schreiben unter Einfluss von Grinsen ist die beste Möglichkeit, auch dir ein Stück Lebensfreude und guter Laune zu geben. Lächle mal, tut echt gut!

Zurück zur Titelzeile. To Do Listen. Bäh! Grauenvoll! Egal wie hübsch ich mir diese bis jetzt gestaltet habe, die erinnern mich ständig nur an das, was ich nicht habe, nicht schaffe und nicht tun will!

HILFE!

Ja, auch für mich als Projektmanagerin gab es bisher keinen Weg, meine To Dos dermaßen zu lieben, dass ich frei von “Uff” und “Ist ja immer noch offen” bin. Jetzt, wo ich grinsend diesen Text schreibe, liegt neben mir ein Zettel mit der Erinnerung, eine Überweisung zu tätigen. Strafzettel, bäh! Da ich weiß, dass das Aufschieben dieser Aktion mir miese Laune beschert (warum das so ist, kannst du in meinem wundervollen Artikel HIER lesen), erledige ich das mal eben.

Warte…

So. Ein To Do weniger, das Grinsen immer noch da. Dabei ist es sonnig und statt schreiben könnte ich jetzt am Wasser sitzen oder im Wasser schwimmen… Warum grinse ich also, obwohl ich ein To Do abarbeite? Und was sind das für “umwerfend sympathische Wege”, von denen ich spreche?

Weg Nummer eins: Nie wieder To Do Liste

Bevor du sagst, dass das nicht geht, probiere das aus. Nur eine Woche! Stelle dir jeden Tag Fragen wie:

  • Wie kann ich mich unsterblich machen?
  • Wofür lohnt es sich zu leben?
  • Wie kann ich dieser Gesellschaft nützlich sein?
  • Wie kann ich in meinem Leben maximal viel Spaß und Freude erleben?
  • Wie kann ich meinen Chef und meine Kollegen, meine Kunden, meine Familie heute glücklich machen?

Schreibe keine To Dos auf. Traue deiner Intuition. Diese hat eine leise Stimme – höre hin! Du wirst im Supermarkt nie wieder Milch vergessen, wenn du mit dieser Milch jemanden in deinem Haushalt glücklich machen kannst. Eine gute Möglichkeit, damit anzufangen, ist der Sommerurlaub. Erstaunlich, wie viele Menschen sich im Urlaub Tagespläne und To Do Listen erstellen. Statt sich zu fragen: Was brauche ich heute am Dringendsten? Wonach schreit mein Körper? Was tut meiner müden Seele gut? Und plötzlich bist du nicht auf einer geführten Tour durch die Stadt und hörst dir Zahlen, Daten und Fakten über Architekten und Mönche, sondern im Wald.

Traue dir. Du weißt, was zu tun ist. Du brauchst keine Listen dafür.

Weg Nummer zwei: To Dos zum Verlieben

Aufgaben und Verpflichtungen können langweilig sein. Oder Angst machen. Heute zehn Leute anrufen, die mich nicht kennen und fragen, ob sie mein Produkt kaufen? Niemals! Und je länger ich dann in der Kaninchenstarre vor dem Telefon sitze, desto größer wird mein Problem, zumindest in meiner Vorstellung, auch darum geht es in dem oben erwähnten Artikel. Was kann ich tun, damit das aufhört?

Du kannst dich herausfordern!

Statt aufzuschreiben “Bügeln” oder “Staubsaugen” und sich dann tagelang davor zu drücken, schreibe auf: “Werde ich wohl den Haufen Wäsche in weniger als 1 Stunde gebügelt kriegen?” oder “Wetten, ich optimiere die Reihenfolge beim Staubsaugen dermaßen, dass es in weniger als 20 Minuten geht?” Herausforderungen und Fragen reizen unsere Neugierde, und unsere Neugierde und unser natürliches Bedürfnis, immer besser zu werden, geben uns Energie, die Aufgabe als eine leichte zu betrachten und mit Freude auszuführen. Ruck-zuck erledigt – und zwar mit Spaß und Freude!

Du kannst Antworten suchen

Wochenendeinkauf kann nervtötend sein. Vollmilch alle, das gewohnte Regal umgestellt, Schlange lang. Und dann weiß man nicht mal, was man kaufen soll. Gemüse und Obst steht da. Dann stehst du mit diesem Zettel vor der Gemüsetheke und hast keine Ahnung, was du mitnehmen sollst. Vorschlag hier: Stell dir lustige, farbige, fröhliche Fragen. Zum Beispiel:

  • Mit welchem Gericht komme ich in das Wochenend-Recordbuch?
  • Welches Essen passt farblich am besten zu meiner neuen Hose?
  • Finde ich zu jedem Buchstaben im Wort “SAMSTAG” ein Lebensmittel, das ich gern esse?
  • Was kann ich auftischen, wenn Freunde kommen und was hält sich, auch wenn sie nicht kommen?
  • Was habe ich letztes Wochenende vermisst?

Mache deine eigene Liste – die Möglichkeiten hier sind unerschöpflich, und je nach Aufgabe sehr individuell. Wie du vielleicht merkst, geht es hierbei nicht darum, etwas möglichst effizient zu lösen, sondern grinsend und strahlend durch die Gegend zu laufen und extrem viel Spaß am Leben zu haben, denn unser Leben ist (sorry, jetzt kommt’s amerikanisch) FREAKING F***ING AWESOME!

720 Wörter mit einem breiten Grinsen auf den Lippen – wer schlägt das? Bitte melden!

 

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Warum Produktivitäts-Tools dir keinen frühen Feierabend bescheren

Warum Produktivitäts-Tools dir keinen frühen Feierabend bescheren

5 Minuten Lesen. Nach und nach umsetzen – kann dein Leben verändern, wenn du willst.

Alles machst du richtig. Du setzt Pareto und Eisenhower ein, um zu priorisieren und dich auf das Wesentliche zu fokussieren. Du nutzt GTD (Getting Things Done) Methodik ein, um deine Aufgaben zu strukturieren und so produktiver zu sein. Du wirst immer produktiver, mit jedem neuen Tool, mit jeder neuen To Do App, mit jeder neuen Methode.

Doch der frühe Feierabend bleibt aus.

Du fängst an, die Kaffeepausen zu streichen kommst früher ins Büro. Du kürzt die Mittagspausen oder isst nur noch ein Brot direkt vor deinem Rechner. Als auch das nicht hilft, fängst du an, zusätzlich an den Wochenende zu arbeiten. Und natürlich arbeitest du in deinen Ferien, sonst sammelt sich so viel Arbeit an, dass du danach gar nicht mehr dagegen ankommst.

Kennst du das?

Diese Szenarien sind nicht ausgedacht. Es ist Gang und Gäbe, in jedem Büro, in jeder Organisation findest du Menschen, die in so einer Falle sitzen. Je weniger die Produktivitäts-Tools dieser Welt ihnen helfen, produktiv zu sein und früh Feierabend zu haben, desto mehr strengen sie sich an, noch mehr zu optimieren, noch früher ins Büro zu kommen und noch fleissiger am Wochenende zu sein. Und deswegen gibt es bereits Unternehmen, die ihre Server abends ab 8 und an Wochenenden abschalten, damit deren Mitarbeiter nicht arbeiten können.

Warum passiert so etwas?

Erstens, weil die Organisationen nicht dumm sind. Kaum findet sich jemand, der freiwillig mehr macht, als der Durchschnitt, wird diese Person mit mehr Aufgaben betraut, zu mehr Meetings eingeladen und in mehr E-Mails um Meinung und Hilfe gebeten. Kaum hast du dir durch Produktivitäts-Tools ein freies Zeitfenster geschaffen, wird dieses von der Organisation ausgenutzt. Dieses Phänomen wird unter anderem durch die Parkinsonschen Gesetze beschrieben:

Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.

Ein Beispiel, um diese komplexe Situation zu erklären, sind Meetings. So postuliert z.B. C. Parkinson: “Die auf einen Tagesordnungspunkt verwendete Zeit ist umgekehrt proportional zu den jeweiligen Kosten.” Beobachte einfach bei einer nächsten wichtigen Sitzung, wie lange eine Diskussion von bestimmten Themen dauert. “Kosten” kann dabei mit “Nutzen” oder “Bedeutung” ersetzt werden. Es ist erstaunlich, wie lange bestimmte – weder bedeutsame noch nützliche – Themen diskutiert werden können.

Doch zurück zu dir. Zweiter Grund, warum du trotz extremer Produktivitäts-Zuwächse nicht früher nach Hause gehst, liegt in die selbst.

Selbstwirksamkeitserwartung

Psychologisch korrekt formuliert nennt sich dein Problem Selbstwirksamkeitserwartung. Mit jedem Zuwachs deiner Kompetenzen (durch das Erlernen von Tools, Methoden und durch die Berufserfahrung an sich) wächst auch deine Erwartung an dich selbst. Du glaubst daran, mehr bewirken und bewerkstelligen zu können und Größeres zu schaffen. Und für manche wird diese Erwartung an sich selbst zu viel größerer Falle, als der tatsächlich vorhandene Druck der Organisation.

In einfache Sprache übersetzt kann es bedeuten: Du lässt deine Arbeit nicht los. Du klammerst dich an die immer vorhandenen Aufgaben, und kaum hast du paar To Do’s erledigt, fällt deinem Geist etwas Neues ein, was noch unbedingt und sofort gemacht werden möchte. Auf die Frage “Alles erledigt?” kannst du niemals “Ja” antworten. Und manchmal hast du deshalb sogar schlechtes Gewissen.

Was kannst du tun?

Schritt eins: Prüfe dich selbst. Schaue in dich hinein und prüfe nach, ob deine Erwartung (an dich selbst und deine Wirksamkeit) größer ist, als die Zahl der Stunden, die du pro Tag dafür aufwenden möchtest.

Schritt zwei: Prüfe deine Umwelt. Wenn notwendig, lerne klar und deutlich NEIN zu sagen. Verwende dabei gern folgende Mantra:

“Nein” ist ein vollständiger Satz und braucht keine Erklärung

Schritt drei: Gehe früher nach Hause. Tue es, mehrfach. Stelle fest, was sich dadurch in deinem Leben verändert. (Sollte es nicht klappen, empfehle ich dir meinen Videokurs “Feierabend um 4”)

Finde Zeit, über deine Träume und Pläne nachzudenken und gleich im Anschluss auch noch Zeit, einen ersten Schritt zur Verwirklichung dieser Ziele und Träume zu tun. Nur aus Taten folgen Resultate.

Schritt vier: Finde jemanden in deiner Umgebung, der ein ähnliches Problem hat und hilf ihm aus dieser Situation.

Und sollte dieses Problem dich nicht betreffen, freu dich darüber und schicke diesen Artikel an jemanden, der über das Dilemma mit den Produktivitäts-Tools nachdenken sollte.

Danke für deine Zeit!

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Meine Top 5 für mehr Produktivität

Meine Top 5 für mehr Produktivität

 

Wie sorgst du dafür, dass du mit deiner Arbeitslast fertig wirst? In der Blogparade zum Thema “Produktivität” wurde im letzten Monat reichlich Tipps und Tricks gesammelt. Obwohl ich nicht mehr millionenschwere Projekte leite und keine 60-Stunden-Wochen habe, ist Produktivität für mich als Selbständige dennoch ein wichtiges Thema.

Meine Top 5 für mehr Produktivität

Meine Produktivität richtet sich vor allem auf das Bewältigen von mehreren parallel ablaufenden Projekten: Als Trainerin, Coach, Autor und Unternehmerin treffe ich verschiedene Menschen an verschiedensten Orten zu sehr unterschiedlichen Anlässen und Themen. Daher ist meine Nummer eins –

1. Priorisieren nach Eisenhower

Was ist wichtig und dringend? Was von den Aufgaben auf meiner Liste muss heute erledigt werden? Die unangenehmsten Aufgaben gehören immer nach oben in der Tagesordnung. “Eat the frog” lautet hier das Prinzip. Habe ich die unangenehme Aufgabe hinter mich gebracht, ist der Rest des Tages gute Laune angesagt. Hast du es auch schon so versucht?

2. Perfektionismus ablegen nach Pareto

Das Pareto Prinzip besagt, wir brauchen 20 Prozent unserer Zeit, um 80 Prozent des Ergebnisses fertig zu stellen, und dann noch 80 Prozent der Zeit, um die restlichen 20 Prozent fertig zu machen. So habe ich einmal einen sehr wichtigen Abgabetermin verpasst und dann beschlossen: Es ist fertig, wenn der Bauch damit zufrieden ist. Es fällt mir manchmal immer noch schwer, aber ohne diese Regel wäre meine Produktivität nur halb so hoch. So kommen übrigens meistens auch all die Tippfehler in meine Blogartikel ;-) – sorry dafür!

3. Für Ausgleich sorgen

Yoga, Tanzen, Zeichnen, mit Freunden telefonieren, Quatsch machen. So habe ich immer Energie, unabhängig vom Wochentag und Uhrzeit.

4. Größere Aufgaben in kleine Pakete aufteilen und terminieren

Wenn etwas wirklich fertig werden soll, dann muss ich meine Energie gut einteilen – ebenso die Zeit. Für gewöhnlich blocke ich mir halbe Tage für solche Aufgaben, mindestens drei nacheinander, dann habe ich – trotz der immer vorkommenden Störungen – gute Chancen, produktiv zu sein.

5. Routinen

Produktivität hat viel mit Fokus und Disziplin zu tun. Will ich mehr Produktivität, brauche ich bewährte Routinen und Gewohnheiten. Verbindung zwischen einem Ort und einer Tätigkeit zum Beispiel (Lesen immer auf dem Sofa, Schreiben am Schreibtisch, konzeptionell arbeiten am Flipchart oder auf dem Fussboden). Außerdem hilft es mir sehr, Aufgaben zu bündeln. Schreiben am Stück, Administration an einem Tag in der Woche, und eine meiner absoluten Lieblingsroutinen: Keine E-Mails am Morgen lesen.

Wenn deine Produktivität sich auch rund um das Thema Schreiben dreht und du öfters mit dem inneren Widerstand zu tun hast, kann ich dir das Buch von Steven Pressfield “The War Of Art” sehr ans Herz legen. Es ist – trotz Englisch – sehr leicht zu lesen und aus meiner Sicht sehr hilfreich.

Das waren meine Top 5. Wenn du weitere Tipps als Anregungen für dich anschauen möchtest, schaue dir die Checkliste von Martin Grünstäudl an – und wenn du eigene Tipps und Ideen hast, freuen sich alle, wenn du diese mit uns teilst – zum Beispiel als Kommentar hier im Blog ;-)

Ich wünsche dir eine produktive Zeit!

petranovskaja_signatur

22. September 2016: Zwei Jahre später ist das Thema so aktuell wie noch nie: in einer Welt voller Piepen und Flimmern schaffen wir trotz toller Technik nicht unbedingt mehr als früher… Zeit, sich an ein paar bewährte Rezepte aus der Produktivitäts-Kiste zu erinnern:

 

 

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Mein Tag in Apps und warum ich mit meinem iPhone schlafe

Mein Tag in Apps und warum ich mit meinem iPhone schlafe

Ich wache gerne vor dem Wecker auf. Das zeigt mir, dass ich ausgeschlafen bin oder dass ich im Schlaf einen guten Gedanken gefasst habe. Als erstes greife ich dann sofort zu Stift und Papier und schreibe alles auf, was an Bildern und Ideen in meinem Kopf stattfindet.

Ganz ohne App. Nach diesem handschriftlichen Ritual habe ich viel Freude mit folgenden schönen Programmen:

06:15 Sleep Cycle App

Sollte ich nicht vor dem Wecker aufwachen, weckt mich mein iPhone. Ich nutze die Sleep Cycle App, die mich in einer möglichst wachen Phase meines Schlafes komplett wach macht. Dafür gebe ich ihr den spätesten Zeitpunkt, wann ich aufstehen will, und die Zeitspanne, in der sie mich früher – eben in der wacheren Phase meines Schlafes – wecken darf. Und dann klingt die Melodie “Forest glade”, die fast zu schön ist, um sie auszumachen.

Außerdem kann die App über den gesamten Benutzungs-Verlauf auswerten, wie gut mein Schlaf war. Und siehe da, es gibt tatsächlich Tendenzen!

Gestern, als ich den Wecker ausmachte, habe ich beschlossen, meinen ganzen Tag zu dokumentieren, wann ich zum iPhone greife und was ich dann mit welchen Apps tue.

Hier kommt er also, mein Tag in Apps.

07:00 Grid Diary App

Diese Tagebuch-App hat mir meine Tochter empfohlen :-) Und ja, ich habe die Bezahlversion geholt, weil ich alle Funktionalitäten haben wollte. Was die App für mich erledigt:

  • Fokus: ich kann entscheiden, ob ich jeden Tag gleiche Fragen gestellt bekomme oder zufällige. Da ich momentan viel Fokus brauche, stelle ich mir morgens immer die gleichen zwei Fragen und richte so meine Aufmerksamkeit auf die Ereignisse des Tages, die mir in den Kram passen. Seit ich das tue, lenke ich mich viel seltener ab.
  • Bilder: pro tag kann ich bis 8 Bilder zu meinen Einträgen hinzufügen. Das ist ein wunderbarer Anker! Manchmal fotografiere ich als erstes, was ich eben mit der Hand geschrieben habe.
  • Wetter- und Gefühlslage: ein sehr schöner Doppelblick – einmal nach draußen und einmal nach innen, finde ich wunderbar!
  • Reflexion: abends gilt das gleiche wie morgens, ich kann mir gleiche oder verschiedene Fragen stellen, neue Fotos hochladen und schauen, wie zufrieden ich mit meinem Fokus bin.

07:12 iMessage App

Blink. Pling. Wenn das iPhone nicht im Schlafmodus ist (und das ist es – so wie ich – seit 6:15 nicht mehr), dann beginnt meine Kommunikation mit der Welt schon sehr früh. Will ich das hinauszögern und nur mit mir selbst kommuniziere, lasse ich den Schlafmodus teilweise ganzen Tag an ;-)

iMessage ist für mein Empfinden toll. Hübsch, flexibel und auch für sehr lange Texte geeignet. Und sehr lange Texte muss man ja nicht schreiben, dafür gibt es die Siri, und ich diktiere meine Texte richtig gern! Leider konnte ich Siri bisher nicht beibringen, in Emoticons zu kommunizieren.

Habe übrigens letzens irgendwo eine lustige Statistik gesehen, wo die Menschen sich befinden, die “Bin unterwegs” schreiben:

  • 5% tatsächlich unterwegs
  • 30% vor dem Kleiderschrank
  • 65% vor der Wohnungstür

10:00 365 Happy Days App

Schöne Zitate, die man sich jeden Tag zu einer bestimmten Zeit puschen lassen kann (bei mir ist es täglich um 10 Uhr Happy Time). Die App bietet darüber hinaus eine Auswahl von 40 Möglichkeiten, aktiv zu werden. Leider nur in Englisch.

10:32 Threema, Telegramm, WhatsApp

Im Gegensatz zu iMessage sind die Chat Apps für alle kostenfrei. Mein Netzwerk konnte sich nicht für eine App entscheiden, darum kommuniziere ich auf vielen Kanälen und freue mich auf den Tag, wo es eine App gibt, die alle diese Dienste in einem Fenster konsolidiert ;-)

Guten Morgen wünschen, Fragen stellen, Gedanken teilen, gesprochene Nachrichten da lassen – es ist schön, das Gefühl zu haben, dass ich verbunden bin mit all diesen großartigen Menschen!

10:33 Telefon App

Manchmal vergesse ich, dass das Ding in meiner Hand ursprünglich ein Telefon war… Ich muss dann immer so über mich lachen!

Tatsächlich habe ich die Telefon-App gestern 12 Mal (!) benutzt, somit weit öfter als jede andere.

10:43 Twitter App

Fcebook App wird man auf meinem iPhone nicht finden. Twitter ist meine Plattform, um mit der Social Media Welt in Berührung zu kommen. Hier kann ich nachlesen, was in der Welt los ist und die Diskussionen in meinen Netzwerken verfolgen. Oft reichen dann schon 10 Minuten am Tag, und ich fühle mich gut informiert.

Außerdem entdecke ich über Twitter tolle Menschen, Webseiten und Initiativen. Auch meinen Mentor habe ich bei Twitter gefunden :-)

10:49 Kalender App

Oje, ich wollte schon zwei Stunden was ganz anderes machen. Diesen Block im Kalender schiebe ich in den Nachmittag. Wenn ich mir von der Kalender-App was wünschen dürfte, dann wäre das mehr Tage auf einmal auf dem Bildschirm sehen zu können (aktuell sind es 3,5).

11:58 1SE (1 Second Everyday) App

Es ist Mittagszeit, und bevor ich mir was koche, nehme ich ein Video von den wunderbaren Wolken, die an meinem Fenster vorbeiziehen. Und so ein ein-Sekunden-Video füge ich dann der 1SE App hinzu, mit der man beliebig oft eine Zusammenfassung meines Lebens in Sekunden-Schritte machen kann. Spielkram, ich weiß. Hier ein Beispiel:

12:15 Retrica App

Eine Fotoapp mit vor-eingestellten Filtern, in diesem Fall will ich mein Mittagessen fotografieren, denn es sieht super lecker aus (und schmeckt noch viel besser, als es aussieht!). Ich habe fast 20 verschiedene Foto-Apps auf dem iPhone, und sie kommen alle ab und zu dran :-)

12:16 Instagram App

Und weil immer noch Mittagspause ist, schaue ich, ob mich bei Instagram etwas anspringt… Nein, heute nicht.

17:42 Lumosity App

Es sieht aus, als hätte ich paar Stunden am Stück gearbeitet, ohne auf das iPhone zu schauen! Lumosity App ist mein Lieblings-Spielzeug. In der kostenlosen Version kann man täglich drei Spiele absolvieren, die verschiedene Bereiche unseres Gehirns trainieren (räumlich-visuell, mathematisch – urgh -, Reaktionsvermögen und und und…). Lumosity gibt es – soweit ich weiß – auch für PC, aber ich bin iPhone Junkie, ich mache alles damit.

17:50 PayPal App

Prüfen, ob mir das Geld für einen zurück gesendeten Artikel erstattet wurde. Jawohl!

17:53 WhatsApp

Mein Freund in Singapur meldet sich, ich darf ihn beim PC Kauf beraten – es wird ein Mac ;-)

18:00 Skype App

Mit Mexico und Frankreich kommunizieren. Skype funktioniert auf dem iPhone wunderbar, aus meiner Erfahrung besser als FaceTime.

22:00 Grid Diary

In der Bezahlversion der App kann man sich mehrere Wecker stellen. Mein Abendwecker für die App erinnert mich daran, die Abendfragen zu beantworten und mir unter anderem aufzuschreiben, wofür ich dankbar bin.

Und dann wird es wieder Zeit, mich für die Aufweckzeit des morgigen Tages in der Sleep Cycle App zu entscheiden. Wieder 6:15?

Nun bist du dran:

Was sind deine Lieblings-Apps?

Wie sieht dein Tag in Apps aus? Ich bin gespannt!

petranovskaja_signatur

 

P.S.: Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade von Jessi und Katja über Selbstorganisation teil :-)

 

 

 

How to become #lazy project manager in the festive season

How to become #lazy project manager in the festive season

Ist es dein letzter Arbeits-Montag des Jahres?

… dann freue ich mich mit dir!

Es ist schön, wenn man einen Punkt machen kann.

Ein Arbeitsjahr abschließen.

Hier kommt mein Vorschlag dazu:

How to become #lazy project manager in the festive season

There is no better time to eliminate and delegate as now.

It is your big chance to get more by doing less, let’s try:

– remove all yellow sticky notes from your desk. Yes, put them in trash. Delete them. Destroy them. If anything is still important, it will come back – next year.

– do the same with all other loose notes and reminders on your desk. If something is really important (need your review or signature e.g.), put it into your 2014 tray. So delete all printed minutes, plans and so ones. Let them disappear from your desk.

– clean your desk. Dispose 2013 calendars. Remove all souvenirs and destructive stuff into a drawer or box.

– for those of the task and things to do which are still in your head, forget your own. You don’t need to think about them during the holiday season.

Have the heart to do so!

– for those of the tasks and things to do which are still in your head but belong to someone else, delegate it. I write letters, similar to: “Dear Xxxx, this short notice is to say Hello to 2014. I’m glad to have you in my team (here comes a personal message with some feedback – every feedback is s gift!). In 2013, we had good progress and some ambitions for 2014. To start well please think about #Task#. It is one of most important in our current project phase (phase name). Good start! Nadja”. As also my team members have the right to forget, I will give them the letters next year.

Summarized

Eliminate!

Forget!

Delegate!

Everything what is really important, will come back to you early enough.

Merry Christmas and Happy lazy New Year!

Schubs Signatur

 

P.S.: Während viele von uns die letzte Arbeitswoche haben, hat mein neues Buch seine erste Arbeitswoche aufgenommen.

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Der Reiseführer in das Land des Besseren Du ist seit gestern offiziell veröffentlicht.

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich dem Alexander Schwarz danken, der völlig for free mein Buch gelesen und korrigiert hat.

Ich möchte dem Oliver König danken, der mich auf die Idee gebracht hat, das Buch zum Reiseführer zu machen.

Ich danke meinem Sohn und meiner Tochter, die mich unterstützt haben, indem sie gelesen und gelacht haben. Es hat mich unglaublich stark motiviert.

Ich danke Hannah Bartels für das Redigieren.

Ich danke Sophia Streit für die Zeichnungen.

Ich danke dem Simon aus UK für die Titelgestaltung.

Ich danke den geduldigen Vorbestellern. Jede Bestellung hat mich angespornt, fertig zu werden.

Es ist fertig.

Ich bin noch gar nicht fertig. Denn ein Ende von etwas ist immer ein Anfang von etwas Neuem ;-)

 

Why to get up 20 minutes EARLIER every Monday

Why to get up 20 minutes EARLIER every Monday

Seventeen years in project management teached me one simple thing: My week will be as good as my plan is.

First, here is a video message for you…

Here are my conclusions out of the last 17 years in business:

If I do not plan my time, someone else takes my time

At the end of the week I am tired, but did nothing for my own plans.

This is true not only for working in teams but also for working in home office. If I do not take my goals in hand, if I don’t schedule time for doing something for my own projects, my career, my health, my success, then nothing happens.

If I did not write down a goal for my week, why am I surprized by the end of the ineffective week?

Remember, a year has only 52 of this magic units when you have time to move forward. Only 52! This is not that much.

So: What’s stopping you? Write the goal for your week on some pieces of paper and place it all ver the place:

  • on the spot you see when you wake up
  • on you bathroom mirror
  • on the fridge
  • put a copy INTO the fridge :-)
  • and one another copy into your wardrobe
  • one near to the place you frequent in the evening
  • and – my favorite – one on your entrance door, so you leave your house with the intention to do great things for you weekly goals

Start now! Today! Don’t procrastinate. Don’t hope that tomorrow is a better day for that. THERE IS NO TOMORROW. The only area in your life, when you can change things is TODAY.

So plan your week and work your plan – and plan to be successful by the end of every week.

Schubs Signatur