100 Tage Sachsen: Von Koffern, Kartons und der Kunst des Ankommens

In der vergangenen Woche habe ich „100 Tage Sachsen“ gefeiert. 100 Tage, seit ich aufgehört habe, mit dem Koffer durch die Galaxie zu reisen, und angefangen habe, die Kartons auszupacken, die drei Jahre lang in einem Lagerraum gestanden hatten. Es waren nicht viele...

Das Leben findet in den Übergängen statt

Vor Kurzem habe ich mit einer Bekannten diskutiert, ob es erstrebenswert ist, anzukommen. Wir waren uns einig, dass das Ankommen eine Illusion ist - sowohl für die eigene Entwicklung (die bis ins späte Lebensalter möglich ist), als auch für das aktive Erleben der...

Über Flanell-Bettwäsche und andere Freuden

Womit startest du in deinen Tag? Ich starte seit ein paar Monaten mit einem Muskelkater. Und zwar in meinen Wangen. Vermutlich lache ich oder lächle ich die ganze Nacht durch, so dass ich morgens schon breit grinsend im Bett liege und mich frage, was ich wohl gerade...
Ja

Ja

ich glaube, das war Herr Tolstoi, der sagte, dass die Familien in dem, wie sie glücklich sind, alle gleich sind. bloß in dem unglücklich sein ist jeder anders. wenn ich auf einer Hochzeit bin, muss ich immer an diesen Spruch denken, und immer wieder hoffe ich, diesem...

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Wann kommt der Wind, der uns weiter treibt?

Wann kommt der Wind, der uns weiter treibt?

Ich danke Herrn Regener für die musikalische Herbstbegleitung. immer und immer wieder, jeden neuen Herst, seit ich dieses Lied kenne, singe ich es tagelang... es hat die nötige Melancholie, den richtigen Schlag, und es wird nie langweilig. C. ist von G. ausgezogen, K....

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8:05

morgens um acht Uhr fünf. die geräumige Zeit der Straßenfeger und der Laubsauger. die ungeduldige Zeit der Schlangen an den Theken mit belegten Brötchen. die kalte Zeit der hochgezogenen Schultern an den Bushaltestellen. die Zeit der lauten eiligen Schritte auf den...

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Eine unmutige Ausstellung

Eine unmutige Ausstellung

Gern und viel beschäftige ich mich mit der Fotografie. nach und nach bilde ich mir sogar ein, etwas davon zu verstehen. heute war ich in einer Fotoausstellung in den Deichtorhallen, "Traumfrau" hieß diese und hatte eigenlich alle Chancen, göttlich zu werden, wurden...

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warum ich gern auf dem Lande wohne

es ist zwanzig nach sechs. ich kämpfe mich durch Grüppchen aufgeregter, überparfümierter Pinguine. die gehen gleich in die Oper, und vorher werden schon alle möglichen unwichtigen Themen gewälzt, wie zum Beispiel Rheuma der Tante Rina. doch, vermutlich würde ich auch...

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die richtige Musik für fallende Blätter und pfeiffenden Wind

die richtige Musik für fallende Blätter und pfeiffenden Wind

Manchmal mache ich mir zu viele Gedanken. über Farbe der Strupfhosen oder über die Menge des Salzes in der Suppe. manchmal bekomme ich dann auch Post, diese lenkt von allem ab, was sonst so passiert, und dann sitze ich einen ganzen Abend mit halb geschlossenen Augen...

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Angst, biologisch abbaubar

Angst, biologisch abbaubar

Auf dem Weg zum Komposthaufen fange ich an zu schimpfen. zuerst natürlich über den Regen, der mich innerhalb von zehn Sekunden nass macht. denn wer nimmt schon Schirm mit, wenn er nur kurz zum Kompost geht? dann schimpfe ich über die Küchenberaterin, die damals diese...

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Ferien bei Kollegen

Ferien bei Kollegen

wenn man in der Schweiz von Freunden spricht, nennt man sie "Kollegen". ich habe vergessen zu fragen, wie man Kollegen nennt. ich war in der Schweiz, Freunde, also Kollegen, besuchen. paar davon waren sogar echte ex-Kollegen. nett war das. warm und sonnig, mehr will...

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Herbstballade

Herbstballade

ich feiere Versöhnung mit dem Herbst ich laufe in fallende Blätter hinein und lasse die nicht wärmende Sonne auf meinen Rücken scheinen. ich verzeihe dem kalten Wind und lasse den Staub des Sommers vom Dauerregen abwaschen. ich parfümiere mich mit dem Duft des frisch...

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Schnupfenblues

Schnupfenblues

über Nacht wurden die Blätter vor dem Fenster gelb und rot und zwei Stunden später raschelten sie schon unter meinen Füßen. Nein, schrie mein Inneres, nicht so schnell! als ich den Regenschirm aufmachte, hätte ich fast weinen können. ich kann mich von vielem trennen...

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