In so manchen schlauen Büchern steht: „Du kannst alles werden, was du willst!“

Zuerst dachte ich (gaaaanz naiv), oh, das will ich auch! Dann wurde ich ein wenig schlauer und hab gemerkt, so einfach geht das gar nicht.

Nun bin ich weiser geworden und weiß: es geht wirklich.

Wenn man sich an ein paar Regeln hält. Zum Beispiel:

Kläre deine Motive

Wenn du ein Rockstar werden willst oder ein Multimillionär, worum geht es wirklich? Wen willst du beeindrucken? Bist du dann am Sterbebett wirklich glücklich?

Eine mögliche Klärung beschreibt der Timothy Ferris in seinem Buch „4 Stunden Woche“: wenn wir viel Geld haben wollen, dann wollen wir gar nicht ein Millionär sein, sondern das Leben führen können, das ein Millionär – in unserer Vorstellung – führen kann. Alles kaufen, immer reisen, Champagne trinken und keine Sorgen haben.

Kläre deine Möglichkeiten

Hier kommt Nadja’s Version zu diesem weit verbreiteten Wunsch:

Statt in das Hamsterrad des Lebens einzusteigen und beim Ellenbogen-Kampf um die nächste Beförderung und 300 Euro mehr im Monat mitzumachen, überlege dir, welche Anteile deines jetzigen Lebens bereits dem Leben eines reichen Menschen entsprechen? Und was kannst du ELIMINIEREN, damit es noch ähnlicher wird?

Jaja, eliminieren. Im Streben und Erreichen, da sind wir alle gut. Im Weglassen, Ausmisten, Schneiden – da sind wir oft Nieten. Du glaubst mir nicht? Dann gehe und schaue in deinen Kleiderschrank. Und wenn das nicht hilft, dann auf deine Festplatte… ;-)

Visualisiere, visualisiere, visualisiere!

Wir denken zu viel in Wörtern. Denken in Bildern ist viel einfacher!

Willst du einen guten Arbeitstag? Mal dir morgens einen Comic deiner wichtigsten Meetings oder Termine! Wer sagt was, wer lächelt – es braucht nur ein paar wenige Details, um das wichtigste zu sehen!

Und nun die Übung.

Was nur drei Buchstaben enthält, birgt eine Menge Arbeit. Denn ich fordere dich auf,

  1. dir klar zu sein, was oder wie du sein willst
  2. deine Motive zu klären
  3. deine Möglichkeiten klarer zu sehen
  4. das Ganze dann regelmäßig zu visualisieren

Wenn du nicht weißt, wie du aussiehst und wie du dich fühlst, wenn du glücklich, reich, gesund, entspannt und und und bist, dann hast du wenig Aussichten, dieses zu werden.Wenn du nicht weißt, wie es sich anfühlt, erfolgreich zu sein, dann wirst du es vielleicht nie sein. Wenn du kein Bild im Kopf hast, wie du in Harmonie lebst, dann wirst du es schwerlich erreichen.

Das ist nicht mal eben an einem Nachmittag auf der Terrasse abgeschlossen!

Doch wer will zufriedener, entspannter und selbstsicherer sein? Du? Dann los!

Sehe dich in deinem Wunschzustand. Fühle dich in dieses Bild hinein.

Und dann gehe raus aus dem Haus und sei.

Sei was du gesehen hast.

Sei liebevoller Vater, selbstbewusster Projektmanager, zärtlicher Partner, verständnisvolle Mutter, begeisterte Freundin, verständnisvolle Ehefrau, mutiger Unternehmer und einfach nur du.

Sei.


 

Prüfe dich: Welche Bilder hast du in deinem Kopf, wenn du die folgenden abstrakten Begriffe liest:

  • Gesund und vital sein.
  • Schlank sein.
  • Schön sein.
  • Erfolgreich sein.
  • Geliebt werden.
  • Glücklich sein.
  • In Harmonie/Flow leben.
  • Fröhlich sein.
  • Reich sein.
  • Stark sein.
  • Begehrenswert sein.
  • Beliebt sein.
  • Bescheiden sein.
  • Geduldig sein.
  • Dankbar sein.
  • Freundlich sein.
  • Energetisch-dynamisch sein.
  • Ehrlich und aufrichtig sein.
  • Einfühlsam sein.
  • Nein sagen können.
  • Fleißig sein.
  • Ausdauernd sein.
  • Genau sein.
  • Diszipliniert sein.
  • Souverän sein.
  • Lässig sein.
  • Geschickt sein.
  • Aktiv sein.
  • Gelassen sein.
  • Intelligent sein.
  • Scharfsinnig sein.
  • Hilfsbereit sein.
  • Lieben können.
  • Entspannt sein.
  • Entschlossen sein.
  • Mutig sein.
  • Willensstark sein.
  • Kreativ, schöpferisch sein.
  • Großzügig sein (gerne geben).
  • Begeisterungsfähig sein.
  • Leidenschaftlich sein.
  • Handwerklich geschickt sein.
  • Psychologisch geschickt sein.
  • Ehrgeizig sein.
  • Vernünftig sein.
  • Durchsetzungsstark sein.
  • Loslassen können.

Welche Bilder kamen zu dir? Wie geht es dir damit?

Wann übst du Visualisieren das nächste Mal? ;-)

Ich danke dem Matthias Büttner für die Inspiration!

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P.S.: Falls sich deine Ziel- und Visionsbilder nicht in „vernünftige Rahmen“ stecken lassen, lasse es zu. Ohne Grenzen zu sprengen kannst du oft nicht weiter kommen, und an dieser stelle danke ich Christian und Daniel vom Visual Braindump für mein Visionsbild (ich hab’s gesehen, die Jungs haben es nach meinem Diktat umgesetzt… ein spannender Prozess!):

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