EGO

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Ich schreibe heute einen Artikel, in dem jeder Satz mit “Ich” anfängt. ich gucke mich dabei regelmäßig im Spiegel oder auf den eben gemachten Bildern an. ich bin schön, ich bin erfolgreich, ich bin glücklich. ich ärgere mich oft darüber zu sehen, wie leicht es (manche) Kerle haben, von sich selbst zu sprechen, wie sehr bescheiden ich mich dann doch manchmal daneben stelle und durch dieses Verhalten weniger erfahren aussehe wie ein Uniabsolvent. ich habe beschlossen, damit aufzuhören. ich habe zu oft gehört, mein Licht nicht unter Scheffel zu stellen – eben nochmal nachgelesen, was genau das bedeutet – und nun hole ich eben dieses Licht unterm Scheffel hervor und lasse es wie Sonne auf mich scheinen.
Ich werde manchmal gefragt, wann ich all das schaffe, was ich in meinem Leben tue. ich arbeite gern, habe zwei wundervolle Kinder, ich pflege meine Freundschaften, schreibe, fotografiere, tanze Tango, verreise, lasse Bücher drucken, mache regelmäßig Yoga (habe dafür das Laufen aufgegeben) und schlafe sehr gern mindestens acht Stunden. die drei Bilder oben habe ich heute zwischen 15:45 und 16:32 gemacht. ich habe mir nämlich Acrylfarben gekauft, weil ich so gern malen möchte. ich möchte ganz viele Menschen auf der Welt damit anstecken, auch ein buntes und erfülltes Leben zu leben und das Klagen gegen das Lachen einzutauschen und ich glaube ganz fest daran, dass es dazu gar nicht so viel braucht.
Ich wette mit dir, du da, dass du es auch kannst. #Schubs

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