Ach, Amy…

petranovskaja Shiny Eyes on demand 6
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23. Juni 2008

man man man…. heute las ich in der U-Bahn traurige Sachen über meine geliebte Sängerin Amy Winehouse. ich sag euch, wäre sie eine Sängerin der ehemaligen Sowjetunion, so was wäre nicht passiert. man hätte sie ordentlich in eine staatliche Anstalt weggesperrt und aufgepeppelt. und dann hätte man ihr klasse Lieder geschrieben, in denen sie die Weite der russischen Steppe oder die wunderbare Farbe des russischen Winters besingt. und in allen Schulen und Sommercamps wären diese Lieder Pflicht-Hörlektüre. so dass man auch als Erwachsener noch beim Zähne putzen die Melodien summt, die man tagtäglich hören musste.

hier muss man sich die Platten für teueres Geld selbst kaufen. das habt ihr nun von eurer Demokratie :-)

Amy singt Valerie

 

Mehr dazu:

petranovskaja Shiny Eyes on demand 2

Dein Kommentar:

petranovskaja Shiny Eyes on demand 5

28 Kommentare

  1. Ich hab’ das in der Straßenbahn gelesen, da hat man besseres Licht. Soweit ich das beurteilen kann, nutzt sie brutale Kompromisslosigkeit und respektlose Mißachtung von Konventionen, um ihre kreative Kraft zu entphalten. Sowas zeitigt Risiken und Nebenwirkungen… erinnert mich irgendwie an Jimi Hendrix oder so. Hoffe, sie kriegt die Kurphe noch…

    PS.: Wenn ich beim Zähneputzen Melodien summe, sehe ich aus wie ein tollwytiger Psüchopath.

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  2. Ich würde sagen, da drängte sich doch von Anfang an der Eindruck des Einzuges in den Club der 27er auf, oder?

    P.S. Günni, nur beim melodiensummenden Zähneputzen? Jetzt bin ich irritiert.

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  3. ich will ein Foto sehen!

    Club der 27er ist ja naheliegend, die Amy ist aber noch nicht so weit…

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  4. @Nika: Ich sehe doch bitte nicht immer tollwytig aus! Du tust ja nachgerade so, als hätte ich ständig Bierschaum phor’m Maul. Was habe ich bloß phyr 1 Immidsch, meine Gyte!

    @Nadja: Herrje, ich bin ein Mann! Zähneputzen und Melodiesummen gleychzeytig stellt die oyßersten Belastungsgrenzen meyner bescheydenen Multitaskingphähigkeyt dah! Knipsen auch noch geht gar nícht, zumaal ich beym Knipsen die zweyte Hand sowieso benøtige, um mich am Sack zu kratzen, gleychzeytig Zähneputzen ist also ohnehin undenkbar.

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  5. Mh. Noch bin ich nicht überzeugt, Günni.
    (Und bitte, find doch wenigstens ausserhalb der Pimmelbude zurück zur deutschen Sprache.)

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  6. Das mit der doytschen Schprache ist gar nicht so einFach … jüngst stellte ich wiedereinmal (!) im etwas verwunderten Tonphall einer Antwort-email meines Chefs phest, daß ich mir den Schyc anscheinend echt schon bis zu einem gewissen Grad eingelernt habe. Sogar in handschriphtlichen Notizen fand ich schon Aussetzer.

    Irgendwie könnte man das eventuell als bedenklich einstuphen…
    Ein Glyck, daß ich mir nicht so schnell Sorgen wegen was mache.

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  7. Ich denke ja, sie ist ein bisschen wie alle Genies. Sie müssen verrückt oder authistisch oder irgendwie anders sein um sich zu entfalten. Von daher gehe ich konform mit Günnipünni. Ich hoffe jedenfalls, sie schafft es. Ob die Genialität darunter leidet … wir werden sehen. Ansonsten könnte sie sich einen Platz zwischen Elvis und Marilyn erstrampeln. Früh gestorben. Wüst gelebt.
    Und ja – schyc Demokratie. Nur – ich kann sie mir einfach nicht mit Pelzkäppie und Wüstenfuchsmantel in der Taiga vorstellen…hmmmmm

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  8. Vergiss den guten Herrn Morrisson dabei nicht, Tanjahase. Aber ich unterschreibe deine Vermutung mit dem gewissen Wahnsinn der Kreativität innewohnt. Anders wäre das alles nicht möglich, irgendwas im Inneren muss lauter und irgendwas muss leiser sein. Sonst kommt weder grossartige Musik noch jedwelche andere Art von Kunst dabei heraus.
    (Kunst! Sie hat Kunst gesagt! Kunst! )

    Ich muss gestehen, ich finde ja diese Vorstellung von Russland so unglaublich romantisch. Irgendwann würde ich gern mit der Eisenbahn durch das Land reisen. Gern auch mit Pelzmütze. Hachhachhach. Wahrscheinlich ist das alles ganz anders in meinem Kopf, aber ich bitte davon abzusehen mir meine romantisch-verklärte Vorstellung jetzt mit bitteren Tatsachen zu versauen.

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  9. Ja ok. Herr Morrisson. Ich gehe konform mit der verklärten Russland-Sicht. Psssst … sie ist keine Russin aber kennst du Alexandra? Sehnsucht heißt das alte Lied der Taiga, dass schon damals meine Mutter sang. Gottchen. IST DAS SCHÖN! Dazu noch mein Freund der Baum und ich singe haltlos mit und liege fremden Menschen im Arm. Schlimm, sag ich euch. Vor allem, weil die jungen Dinger sowas ja nicht mehr kennen. Hach!
    Nika, die Vorstellung von dir in Pelzmütze macht mich allerdings etwas fertig *lacht leise vor sich hin.

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  10. Muhaha, sehr schön.
    Also ich muss sagen, ich kenne Alexandra nur von einem einzigen Stück. Eine verkettete Geschichte jetzt, quasi. Well, das ist so. Bekanntlich mag ich Element of Crime sehr. Es gibt ein Stück, ein Cover, dass Alexandra gesungen hat. Nachdem sie es sich von Edith Piaf ausgeliehen hat. Ich kenne weder das Original-Piaf Stück glaube ich, geschweige denn die Version von Alexandra. Aber das Cover von Element of Crime, das mag ich sehr. Spielt dein Mac wohl auch meine mp3’s ab? Ich könnt’s dir mailen.

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  11. Ja schick mal. Würde mich interessieren.

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  12. Schon längst passiert, auch vor deinem Kommentar. Die Macmailaddi hat’s ausgespuckt, war vermutlich zu gross. Guck mal in die GMXMailbox, da müsste es inzwischen langsam durch die Leitung kriechen. Erwarte nur keinen Schlagerstyle, bevor du dich dann erschreckst ;-)

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  13. Ist angekommen. Super. Vielen Dank. Das Lied kenne ich aber ich habe es nicht so ganz genau auf dem Schirm. Ich mag diese Melancholie. Sie lässt sich nicht verbergen. Auch nicht in dieser Version. Schön.

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  14. Gerne :-)
    Die Elements machen schon ganz schön schicke Sachen. Wir gehen mal zusammen auf ein OpenAirKonzert von denen. Schön in der Wiese liegen, Bier aus Pappbechern und Herr Regener erzählt seine Geschichten. Manchmal ist das kleine Glück so einfach.

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  15. Gebongt! Das fände ich richtig fein.
    Mädels, ich gehe offline. Habt eine gute Nacht, schöne Träume und einen sonnigen Morgen.
    Wir schreiben uns!
    ;o)
    P.S. bin schon recht weit mit dem zweiten Teil der Pimmelbude…;o)

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  16. moin ihr zwei,
    Nika, welches Lied von Element meinst du? und wann gibts das Open Air?

    und von Alexandra hab ich hier drei CDs stehen, mein Sohn steht auf sie mehr als auf Rolf Zuckowski. eich echter Halbrusse :-)

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  17. N’Abend Nadja… wir hatten es uns schon mal kurz ohne dich im roten Salon gemütlich gemacht. Ich sprach von Akkordeon. Das hab ich ihr grad gemailt.
    Die aktuellen Livetermine weiss ich nicht. Also ich weiss generell nicht, wann die nächste Tour angesetzt ist. Müsste man mal nachgucken.

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  18. stimmt, Akkordeon, das Lied ist in allen Versionen genial. ich könnts glatt auflegen, abba ich muss noch bissi arbeiten.

    Roter Salon ist ein Megakompliment an dieses halbfertige Verließ hier, danke.

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  19. ich sollte eigentlich auch grad was sinnvolles tun, aber ich lasse mich grad viel lieber ablenken.
    Ausserdem wollte ich gleich vielleicht noch ein Photo im Blog drüben hochladen. Erinnerst du dich an die Glühbirnen? Und dein Genörgel über das zu dunkle Dünengras drunter? Ich hab das nochmal als Querformat, mit ohne so dunkles Gras und wollte das vielleicht da noch hochladen. Aber diese Fusseln, diese Fusseln. Ich müsste meinen Scanner mal putzen, weia.

    Und roter Salon fühlt sich irgendwie passend an, finde ich. Vielleicht liegt das heute an meiner russisch-romantisch-verklärten Stimmung ;-)

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  20. ich hab mich in den Namen verliebt. vielleicht nenne ich den ganzen Blog hier um :-)

    ja, lass uns gemeinsam sinnvoll nix tun. das ist nämlich auch wichtig.

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  21. Siehst du, dann war die Unterhaltung ja schon ausgesprochen nützlich und sinnvoll. So schnell hat’s einen wieder, das sinnvolle Leben. Weia. Mädchen taugen einfach nicht so schön für ‘unnütz’ wie Jungs. Selbst beim netten Nichtstunschwatz passiert uns versehentlich schon wieder etwas Hübsches. Wie eine Namensfindung. Sowas.

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  22. ja, da seid ihr zwei wunderbare Inspirationsquelle. ich höre euch gern zu. ich glaub, ich gehe jetzt doch Akkordeon hören. mir ist jetzt schwer nach Melancholischem zumute.

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  23. Ich sag ja immer, du solltest uns erstmal live erleben. Das ist ja alles noch viel schlimmer.
    Wenn dir nach Melancholie ist, empfehle ich weiterhin Element of Crime.
    Und natürlich mein schwer melancholisches Glühbirnen-an-Düne-geparkt-Photo, was ich in den nächsten Minuten hochladen werde. *harrharr*

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  24. schon verstanden. ich glaub, dein Glübirnenfoto passt sehr gut zu dem dritten von links Element of Crime Album im Regal.

    und live werd ich euch hoffentlich demnächst erleben.

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  25. Ich hab extra bei YouTube geguckt, ob ich nicht das passende Video zur Sounduntermalung zum Bild finde. Denn Songza hat die Elements leider nicht. Aber die Tube eben schon.

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  26. ja, die Tube ist gar net so schlecht sortiert. ich gehe los, Glübirnen suchen.

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  27. moinmoin. Das ist ja der reinste Weybertratsch hier, herrje!

    Aber ich stör eh nicht. Mußte gestern Graschdanin Mjorki bei einem Phroydenbesoyphnis seelisch unterstytzen, wobei meinen Berechnungen zupholge wohl 1 Bier zuphiel phloss, konsequenter Weise phyhle ich mich hoyte irgendwie ziemlich weggestempelt.

    In diesem Sinne wenigstens Oych einen schönen Tach.

    *koych*

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  28. wer sich mir einem bier wegstempeln läßt, und das mitten in der Woche, herrje…

    darauf einen Schwarztee!

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