Heute wird es kurz und bündig. Nachdem ich bereits mehrfach über Liminal Space geschrieben habe, kamen viele Fragen und Diskussionen und daraus entstand ein Manifest. Diesen darfst du sehr gern verwenden und weiterentwickeln – bitte mit der Nennung der Quelle und gern auch mit deinen Kommentaren und Ideen dazu.

Weil ich die Zukunft spüre, verrate ich dir heute etwas, was du vielleicht erst in ein paar Wochen oder Monaten brauchen wirst. Doch speichere diesen Beitrag für diesen Fall ab. Isst ja kein Brot ;)
Willkommen in der neuen Welt!
Sie fühlt sich noch nicht neu an.
Sie fühlt sich nach Nebel an. Nach Übergang. Nach „Irgendwas stimmt hier nicht mehr“.
Seit 2024 schreibe ich über einen Zustand, der unausweichlich auf uns zurollt – und inzwischen mitten unter uns ist: Liminal Space.
Das ist dieser Schwellenraum zwischen dem, was nicht mehr trägt, und dem, was noch keine Form hat. Ein Übergangszustand. Kein klares Vorher. Kein stabiles Nachher. Sondern Dazwischen.
In sämtlichen meiner großen Kundenprojekte ist er längst spürbar.
Strategien greifen nicht mehr wie früher. Sicherheiten wirken dünn. Entscheidungen fühlen sich schwerer an. Menschen sind müde vom Dauer-Optimieren.
Und während wir als Gesellschaft versuchen, das tote Pferd noch ein Stück weiterzureiten – also mit alten Gesetzen, alten Denkweisen und alten Leistungsbildern durch neue Zeiten zu kommen – wird der Nebel dichter.
Vielleicht ist genau das der Moment, in dem wir aufhören sollten, schneller zu rennen.
Vielleicht ist es Zeit, stehenzubleiben.
Zu spüren.
Zu lernen, sich im Nebel aufzuhalten.
Denn genau dort entsteht das Neue. Und das Neue verlangt weniger Fassade – mehr Wahrheit und mehr von dir.


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