trotz zahlreicher Bemühungen es nicht zu sein, bin ich traurig uns sauer. Weil meine Endabrechnung trotz zahlreicher Bemühungen und Telefonate, Briefe und Emails immer noch nicht stimmt. Und da das Ignorieren nicht funktioniert, übe ich im Loslassen.
Ich schenke euch das Geld. Schließlich ist Weihnachten. Investiert es gut und macht bitte nie wieder so etwas mit irgendeinem anderen Ex-Mitarbeiter von euch. Es geht nicht um die Summe (auch, aber nicht primär) – es geht ums Prinzip. Es fühlt sich unendlisch Scheiße an, um sein Geld zu bitten.
Wir hatten schöne Zeit. Wir hatten schlechte Zeit. Nun ist es vorbei, macht’s gut.
Gibt es im Universum andere Tierarten außer uns Menschen, die beim Anblick eines Sonnenaufganges kurz davor sind, vor Glück zu weinen? Ich wäre so ungern allein mit dieser Gabe…
Der eine oder andere erinnert sich vielleicht, ich lese immer noch das Buch “4 Stunden Woche”. Die Kurzzusammenfassung gibt es Weihnachten. Immerhin bin ich schon im vierten Kapitel. und es bewegt sich was.
Ich habe das Scannen outgesourced. yes. ich bedanke mich jetzt schon bei Katrin Karsten für all die Stunden, die ich nicht am Scanner sitze! darüberhinaus habe ich festgestellt, dass ich auch das eine oder andere digital gemachte Foto durchaus hervorholen sollte – um es vielleicht auf dem neuen leisen wunderbar glänzenden Drucker auf Papier zu bringen, den ich mir während der 60 Stunden Wochen verdient habe?
Jetzt reihen sich noch paar unzusammenhängende Ereignisse in eine Kette, alle an diesem Wochenende passiert. erstmal ein sehr unerfreuliches. darüber lieber nicht schreiben. zweitens ist meine Tochter an diesem Wochenende in ihr eigenes Zimmer umgezogen, jetzt haben wir endlich das spießige zwei Kinderzimmer-Haus. dann hatte ich ein Shooting, in dem ich mich als Fotograf anders (neu!) benommen habe, und es hat mir gefallen. und ganz zuletzt – ja, ich gehöre zu den Snobs, die unbedingt das neue iPhone haben mussten. schlimm, ich weiß.
Morgen ist der erste Tag des neuen Lebens. ich bin schon ganz aufgeregt.