Stifmütterchen riechen nicht
Samstag, 28. August 2010Da waren sie wieder, die kalten Hände. der Herbst ist da, und mit ihm die Melancholie und die scheinbar grundlose Traurigkeit, Gedanken über Tod und über das, was man bis dahin noch schafft.
Ich sage eine Verabredung ab, ich verbringe den Freitag Abend in dem menschenleeren Büro und verabschiede mich noch später am Abend von Heiner, der nach Singapur umzieht. hinter den Fensterscheiben vom Abaton Cafe ist es so dunkel wie in mir drin. ich bin nicht nervös, aber auch nicht ruhig.
Auf dem Weg nach Hause fahre ich im leisen Regen gleich an zwei Unfallstellen vorbei. die Mischung der blinkenden gelben und blauen Lichter verwandelt sich in eminem Traum in ein Beet voller Stifmütterchen. gibt es dafür eine Traumdeutung?











